Skip to main content
main-content

09.05.2022 | Operationsvorbereitung | Nachrichten

PROTECT-Studie mit neuer Evidenz

Präoperatives Aufwärmen passé?

verfasst von: Dr. Elke Oberhofer

Patienten vor einer geplanten nicht kardialen Op. auf Körperkerntemperaturen um die 37 °C aufzuwärmen, ist im Regelfall wohl nicht erforderlich. In einer multizentrischen Studie mit über 5000 Patienten hatte das forcierte Aufwärmen im Hinblick auf kardiovaskuläre Ereignisse und Infektionen keinen Vorteil.

Literatur

Sessler DI et al. Aggressive intraoperative warming versus routine thermal management during non-cardiac surgery (PROTECT): a multicentre, parallel group, superiority trial. Lancet 2022; https://doi.org/10.1016/S0140-6736(22)00560-8

Weiterführende Themen

Passend zum Thema

ANZEIGE

Chronische KHK patientenindividuell behandeln

Bei Patienten mit chronischer KHK und stabiler Angina pectoris sind Begleiterkrankungen gemäß der Nationalen VersorgungsLeitlinie Chronische KHK ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Wahl der antianginösen Dauertherapie. Dabei wird nicht mehr zwischen Antianginosa der ersten und zweiten Wahl unterschieden [1].

ANZEIGE

Bewegung ist eine Polypille

Regelmäßiger Sport kann pathologische Veränderungen in den Gefäßen korrigieren und Patienten mit Angina pectoris zu mehr Lebensqualität verhelfen [5]. Über die Bedeutung von Bewegung für die Herzgesundheit spricht Prof. Dr. med. Rainer Hambrecht, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Herzzentrum Bremen, im Interview.

ANZEIGE

Stabile KHK im Fokus: Individualisiertes Therapiemanagement

Die wesentlichen Behandlungsziele der stabilen KHK sind die Verbesserung von Symptomatik, Belastungstoleranz und Lebensqualität, sowie die Prävention von Ischämien und Myokardinfarkt. Viele Patienten weisen Begleiterkrankung auf – ein individualisiertes Therapiemanagement ist deshalb unerlässlich. Informieren Sie sich hier über aktuelle Therapiestrategien.