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Die Dermatologie

Mikroskopisch kontrollierte Chirurgie im dermatochirurgischen Alltag

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Zusammenfassung

Die mikroskopisch kontrollierte Chirurgie (MKC) hat sich in den vergangenen Jahren in der Dermatochirurgie etabliert und umfasst diverse Methoden, um die histologisch nachgewiesene vollständige Entfernung maligner Tumoren bei gleichzeitig maximaler Schonung des tumorfreien Gewebes in unmittelbarer Umgebung zu ermöglichen. Von herausragender Bedeutung ist die MKC in der operativen Therapie kutaner Malignome in Problemlokalisationen und bei aggressiven Tumorsubtypen sowie Rezidivsituationen. Gemeinsamkeit aller unter MKC zugeordneten Verfahren ist die Markierung des Tumorexzidates zur topografischen Orientierung, wodurch eine Lokalisierung verbliebener Tumorreste möglich wird. Es existieren diverse Methoden der MKC (3‑D-Histologie, Horizontalmethode oder Mohs-Chirurgie), die im vorliegenden Beitrag vorgestellt werden sollen. Ziel dieses Beitrags ist durch eine Vorstellung der aktualisierten AWMF(Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.)-Leitlinie die Darstellung der Methoden, Vorteile, die Sensibilisierung für die Möglichkeiten, aber auch Grenzen der mikroskopisch kontrollierten Chirurgie.
Titel
Mikroskopisch kontrollierte Chirurgie im dermatochirurgischen Alltag
Verfasst von
Prof. Dr. med. Cornelia Sigrid Lissi Müller
Nina Hauer
Katrin Kofler
Lukas Kofler
Publikationsdatum
30.05.2023
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Bildnachweise
Befüllung der Histologiekassetten durch den Operateur /© C.S.L. Müller et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH