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02.12.2021 | Operative Gynäkologie | CME | Ausgabe 1/2022

Der Gynäkologe 1/2022

Genitalchirurgische Maßnahmen zur Feminisierung bei Geschlechtsdysphorie

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 1/2022
Autor:
Dr. med. Julia Bohr
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

Thomas Dimpfl, Kassel
Wolfgang Janni, Ulm
Nicolai Maass, Kiel
Nicole Ochsenbein-Kölble, Zürich
Olaf Ortmann, Regensburg
Barbara Sonntag, Hamburg
Klaus Vetter, Berlin
Roland Zimmermann, Zürich

Zusammenfassung

Die Notwendigkeit und der Nutzen der genitalangleichenden Chirurgie bei Geschlechtsdysphorie sind gesichert, die Indikation nach sorgfältiger Diagnostik daher unstrittig. Bei der Vaginoplastik ist die Methode der Wahl die penile Inversionsplastik, bei der die Haut des Penis als gestielter Lappen in den präparierten Vaginalraum eingebracht wird. Alternativ können freie Hauttransplantate oder Darmsegmente verwendet werden. Das lebenslange Bougieren der Scheide ist bei allen Methoden obligat. Das Komplikationsspektrum nach Vaginoplastik ist breit. Hervorzuheben, wenn auch selten, ist die Verletzung der Rektumvorderwand, aus der rektovaginale Fisteln entstehen können. Im Verlauf treten Strikturen des Meatus urethrae oder auch der Neovagina auf. Korrekturen müssen häufig chirurgisch vorgenommen werden, jedoch können auch konservative Maßnahmen, z. B. intensiviertes Bougieren, topische Östrogentherapie, zum Ziel führen. Neovaginale Infektionen werden analog zu Infektionen einer nativen Vagina behandelt. Einen Sonderfall stellt die Entzündung der Darmscheide dar, welche mit Mesalazin behandelt werden muss.

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