Zum Inhalt

Weniger Implantat, mehr Knochen

Spätimplantation nach Erhaltung des Alveolarknochens mit Sofortversorgung

Erschienen in:

Auszug

Bei Patientinnen und Patienten mit verzögerter Knochenumbau- und Knochenneubildungsrate oder dem Vorliegen von lokalen und systemischen Risikofaktoren zum Zeitpunkt der Zahnextraktion, die ein eigenständiges Risiko für die Implantation darstellen, wird leitliniengerecht eine Spätimplantation empfohlen [1]. In den ca. 6 Monaten zwischen Extraktion und Implantation kommt es jedoch zu Um- und Abbauprozessen des Alveolarknochens, die eine Augmentation mitunter unumgänglich machen [2, 3]. Doch gerade umfangreiche Augmentationsmaßnahmen sind es, vor denen Patientinnen und Patienten oftmals zurückschrecken. Der Beitrag beleuchtet die Kombination von 2 Ansätzen zur Minimierung invasiven Vorgehens: Zum einen hat sich der frühzeitige Erhalt der Extraktionsalveole in Form einer „alveolar ridge preservation“ (ARP) als effizient erwiesen, die bei Spätimplantationen zudem mit einem verbesserten Implantatüberleben einhergeht [1, 4]. Zum anderen diskutieren die Autoren das Prinzip „Weniger Implantat, mehr Knochen – Können schmale Durchtrittsprofile Vorteile bringen?“ …
Titel
Weniger Implantat, mehr Knochen
Spätimplantation nach Erhaltung des Alveolarknochens mit Sofortversorgung
Verfasst von
Dr. Moataz Bayadse
Dr. Stefan König
Prof. Dr. Dr. Christian Walter
Isabel Becker
PD Dr. Dr. Keyvan Sagheb
Publikationsdatum
01.12.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
ZI Zahnärztliche Implantologie / Ausgabe 4/2025
Print ISSN: 3004-8699
Elektronische ISSN: 3004-8702
DOI
https://doi.org/10.1007/s44293-025-0132-8
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Zahnmedizin

Gesundheit stärken, Zuckerkonsum und Kosten senken

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) sieht mit Sorge die Entwicklung zu immer mehr ungesunden Nahrungsmitteln und die daraus resultierenden Gesundheitsprobleme sogar schon junger Menschen und Kinder. In Deutschland werden pro Kopf jährlich etwa 35 Kilogramm Zucker verzehrt.

Was 2026 in Sachen Digitalisierung und Formulare auf Praxen zukommt

2026 bringt Neuerungen für ärztliche Praxen: Wer in seiner Praxissoftware kein (aktuelles) ePA-Modul nutzt, muss ab Januar mit Sanktionen rechnen. Zudem gibt es ein neues Formular zur Bescheinigung einer Fehlgeburt.

Krankenkassen erklären sich bereit, therapeutische Wundprodukte weiterhin zu erstatten

  • 05.12.2025
  • EBM
  • Nachrichten

Aktuell gesteigertes Regressrisiko bei der Verordnung therapeutischer Wundauflagen? Vielerorts signalisieren Kassen und KVen schon Entwarnung.

Betriebliche Weihnachtsfeier: So ist die Gesetzliche Unfallversicherung mit von der Partie

Damit die Gesetzliche Unfallversicherung auch dann leistet, wenn während der betrieblichen Weihnachtsfeier gestolpert wird und hingeschlagen, sind einige Voraussetzungen zu beachten.

Update Zahnmedizin

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise
Röntgen mit Fremdmaterial regio 15 und extraktionswürdigem 16 mit distaler Wurzelkaries/© M. Bayadse, S. König, Ch. Walter, I. Becker, K. Sagheb | ZI Zahnärztliche Implantologie (2)·4:210-216, Arzt tippt an Computer/© Gorodenkoff / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Versorgung einer infizierten Wunde bei diabetischem Fuß/© kirov1969 / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Glatte Straße mit Schnee bedeckt/© Urheber / Agentur (Symbolbild mit Fotomodell)