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27.09.2016 | Leitthema | Ausgabe 11/2016

Der Chirurg 11/2016

Operative Therapie des äußeren Rektumprolapses mit dem Stapler

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 11/2016
Autor:
Dr. R. Scherer

Zusammenfassung

Der externe Rektumvollwandprolaps ist eine seltene Erkrankung. Oft sind alte und multimorbide Frauen betroffen. In den letzten Jahren haben sich von vielen beschriebenen Operationsverfahren fünf herausgebildet, die hauptsächlich angewandt werden. Eines der neuesten Verfahren ist die perineale staplergestützte Prolapsresektion (PSP), die im folgenden Artikel beschrieben wird. Nach kompletter Eversion des Rektumprolapses wird der Prolaps mithilfe von Linearcuttern und Inzisionen bei 3 und 9 Uhr Steinschnittlage in zwei Hälften geteilt und nachfolgend mit einem gebogenen Cutter (Contour-Transtar-Cutter, Fa. Ethicon) schrittweise reseziert. Für die Behandlung des äußeren Rektumprolapses besteht insgesamt eine sehr geringe Evidenz. Für die PSP liegen bisher nur Fallserien vor mit Ergebnissen, die mit denen der anderen Verfahren vergleichbar sind. Allerdings fehlen vergleichende Studien bislang fast völlig. Die PSP ist ein recht neues Operationsverfahren zur Behandlung des externen Rektumprolapses. Es ist ein sicheres Operationsverfahren, aufgrund der noch geringen Evidenzlage sollte es aber alten und/oder multimorbiden Patienten vorbehalten bleiben.

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