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13.06.2019 | Leitthema | Ausgabe 4/2019

Rechtsmedizin 4/2019

Opfer des Völkermords in Murambi, Ruanda

Zeitschrift:
Rechtsmedizin > Ausgabe 4/2019
Autoren:
Dr. rer. nat. E. Jopp-van Well, D. Schaarschmidt, J.-D. Bizimana, J.-D. Gasanabo, O. Krebs, M. Lehmann, K. Püschel

Zusammenfassung

Bei dem Völkermord an den Tutsi in Ruanda zwischen April und Juli 1994 kamen über 1 Mio. Menschen ums Leben. Seit Beginn der sich jährlich wiederholenden Gedenkfeiern im Jahr 1995 werden die Bestattungen der Opfer an den ehemaligen Schauplätzen der Tötungen von den Überlebenden organisiert. Diese Orte verteilen sich über das ganze Land und sind heute Gedenkstätten an den Völkermord. Darüber hinaus wird die Pflege der mehr als 200 Gedenkstätten im Land von der 2007 gegründeten National Commission for the Fight against Genocide (CNLG) unterstützt. Diese Gedenkstätten ermöglichen die ordnungsgemäße Bestattung der Völkermordopfer und schaffen Orte, an denen Überlebende und Besucher trauern und sich an das Leben der Verstorbenen erinnern können. Die Art und Weise, wie man sich an die Toten erinnert, variiert von Denkmal zu Denkmal. Das Kigali Genocide Memorial z. B. ist nicht nur ein Ruhestätte für mehr als 250.000 Opfer, sondern beherbergt auch ein Bildungszentrum sowie das Völkermordarchiv von Ruanda. Eine der bekanntesten und einzigartigsten Erinnerungsstätten ist das Genoziddenkmal in Murambi. In dieser Gedenkstätte befinden sich die mumifizierten Körper von 849 Opfern, von denen im Rahmen eines Projekts des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) 20 Individuen konservatorisch behandelt wurden. Begleitend wurden die Verletzungen vor und nach der Behandlung dokumentiert.

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