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01.09.2009 | Originalien | Ausgabe 9/2009

Der Ophthalmologe 9/2009

Ophthalmologisches Screening mit einem Hospitalschiff

Feldstudie zur strategischen Planung der zukünftigen augenärztlichen Versorgung in abgelegenen Dörfern am Voltastausee in Ghana

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 9/2009
Autoren:
Dr. A. Frimpong-Boateng, F. Rüfer, S. Fiadoyor, J. Nkrumah-Mills, F. Mensah-Tetteh, N. Kudoadzi, J. Roider
Wichtige Hinweise
Gefördert durch die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft

Zusammenfassung

Hintergrund

Es wurde eine augenärztliche Feldstudie mit einem Hospitalschiff auf dem Voltastausee in Ghana durchgeführt, um zu ermitteln, in welchem Umfang dort augenärztliche Untersuchungen und operative Versorgung möglich sind.

Patienten und Methoden

Das Hospitalschiff ist mit einem Operationssaal, Elektrizität und sauberem Trinkwasser ausgerüstet. Sehtests erfolgten mit Snellen-Einzel-E-Haken. Bei Kindern bis zum 4. Lebensjahr wurden Lea-Tafeln verwendet. Die vorderen Augenabschnitte wurden mittels Handspaltlampe und der Fundus binokular in Mydriasis untersucht. Augeninnendruckmessungen erfolgten mit dem Perkins-Handapplanationstonometer.

Ergebnisse

1246 Bewohner wurden untersucht. Das Durchschnittsalter betrug 23,7 Jahre und die mittlere Sehschärfe für beide Augen 1,0 (log MAR 0,0±0,3). Die Haupterblindungsursache ist die Katarakt mit 45,8%, gefolgt von Optikuspathologien mit 29,2%.

Schlussfolgerung

Das Hospitalschiff eignet sich gut zum Screening und zur Durchführung von kleinen Eingriffen. Intraokulare Eingriffe wären aus technischer Sicht auf dem Hospitalschiff durchführbar, sinnvoller erscheint jedoch die Versorgung im nächstgelegenen Krankenhaus.

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