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Wirkfluktuationen bei der Parkinsonkrankheit Wie sinnvoll ist ein früher Einsatz von COMT-Hemmern?

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Auszug

Bei Menschen mit Parkinsonkrankheit kann es nach mehreren Jahren mit gutem Ansprechen auf Levodopa trotz optimierter Basistherapie im Tagesverlauf zu Fluktuationen der Symptome kommen. Nach 2,5 Jahren leiden bereits mehr als 40 % der Betroffenen an Wearing-Off-Zuständen mit den damit einhergehenden motorischen Fluktuationen [Stocchi F et al. Eur Neurol. 2010;63:257-66]. Davon befinden sich etwa zwei Drittel für zwei bis vier Stunden täglich im Off. Inbesondere Off-Phasen, die plötzlich auftreten und unerwartet zu Symptomen führen („unpredictable offs“) können die Patientinnen und Patienten schwer belasten. …
Titel
Wirkfluktuationen bei der Parkinsonkrankheit
Wie sinnvoll ist ein früher Einsatz von COMT-Hemmern?
Verfasst von
Michael Koczorek
Publikationsdatum
20.01.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
InFo Neurologie + Psychiatrie / Ausgabe 1/2025
Print ISSN: 1437-062X
Elektronische ISSN: 2195-5166
DOI
https://doi.org/10.1007/s15005-024-4204-4

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