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Umgang mit „komplexen“ Schmerzpatienten bei Augeneingriffen

Perioperatives Management von Patienten mit vorbestehenden chronischen Schmerzen, Opioidvormedikation und Opioidabhängigkeit

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Qualität der postoperativen Schmerztherapie gilt nach wie vor in vielen Fällen als unzureichend, so auch in der operativen Ophthalmologie. Komplexe Konstellationen und Komorbiditäten wie Patienten mit vorbestehenden chronischen Schmerzen, Opioidvormedikation und Abhängigkeitserkrankungen stellen dabei aufgrund von psychosozialen Einflussfaktoren und teils psychologischer und psychiatrischer Komorbidität, aber auch aufgrund von pharmakologischen Effekten wie beispielsweise der Toleranzentwicklung von Opioiden, der opioidinduzierten Hyperalgesie, eine besondere Herausforderung dar. Die folgende Übersicht hat zum Ziel, Kenntnisse zu diesen Komorbiditäten und zum perioperativen Umgang zu vermitteln, um damit die Behandlungskompetenz der Augenärzte für die Schmerzbehandlung bei diesen komplexen Patienten zu stärken.
Titel
Umgang mit „komplexen“ Schmerzpatienten bei Augeneingriffen
Perioperatives Management von Patienten mit vorbestehenden chronischen Schmerzen, Opioidvormedikation und Opioidabhängigkeit
Verfasst von
Prof. Dr. med. Joachim Erlenwein
Tabea Tavernini
Anne Kästner
Frank Petzke
Publikationsdatum
06.11.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Ophthalmologie / Ausgabe 12/2023
Print ISSN: 2731-720X
Elektronische ISSN: 2731-7218
DOI
https://doi.org/10.1007/s00347-023-01949-8
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Bildnachweise
Progression verlangsamen/© Santen GmbH, Myopie verlangsamen/© Santen GmbH, Glaukom Therapie/© Santen GmbH, Trockenes Auge/© Santen GmbH