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11.07.2017 | CME | Ausgabe 8/2017

Der Ophthalmologe 8/2017

Optikushypoplasie und septooptische Dysplasie

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 8/2017
Autoren:
R. Lohmüller, A.-S. Gangloff, F. Wenzel, FEBO Prof. Dr. W. A. Lagrèze
Wichtige Hinweise

Redaktion

F. Grehn, Würzburg

Unter ständiger Mitarbeit von:

H. Helbig, Regensburg
A. Kampik, München
W.A. Lagrèze, Freiburg
U. Pleyer, Berlin
B. Seitz, Homburg/Saar

Zusammenfassung

Die Optikushypoplasie ist eine der häufigsten Ursachen einer kongenitalen Sehbehinderung. Sie wurde 1915 erstbeschrieben und stellt eine Entwicklungsstörung des zentralen Nervensystems dar. Sie ist häufig mit mittelliniennahen intrakraniellen Strukturanomalien assoziiert und wird dann als septooptische Dysplasie bezeichnet. Die Optikushypoplasie hat bei geringer Ausprägung kaum visuelle Konsequenzen, kann aber bei stärkerer Ausprägung von einer signifikanten Visusminderung mit sensorischem Defektnystagmus bis hin zur Blindheit führen. Mit der Optikushypoplasie sind häufig weitere systemische, endokrinologische oder neurologische Anomalien assoziiert, die eine interdisziplinäre Betreuung der Patienten erfordern.

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