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01.09.2015 | Übersicht | Ausgabe 5/2015

Psychotherapeut 5/2015

Optimierung expositionsbasierter Therapie

Ein Ansatz des inhibitorischen Lernens

Zeitschrift:
Psychotherapeut > Ausgabe 5/2015
Autoren:
Dipl.-Psych Dr. Andre Pittig, Stephan Stevens, Bram Vervliet, Michael Treanor, Christopher C. Conway, Tomislav Zbozinek, Michelle G. Craske
Wichtige Hinweise

Redaktion

Harald J. Freyberger, Stralsund/Greifswald
Bernhard Strauß, Jena
Anja Hilbert, Leipzig
Deutsche Übersetzung des Beitrags Craske MG, Treanor M, Conway CC et al. (2014) Maximizing exposure therapy: an inhibitory learning approach. Behav Res Ther 58: 10–23. DOI 10.1016/j.brat.2014.04.006. Erstveröffentlichung beim Elsevier-Verlag, dem wir für die Abdruckgenehmigung herzlich danken.
Andre Pittig und Stephan Stevens: Beide Autoren haben zu gleichen Teilen zur Erstellung der Übersetzung beigetragen.

Zusammenfassung

Exposition ist eine wirksame Behandlung bei Angststörungen, jedoch zeigt eine substanzielle Anzahl von Klienten keine signifikante Symptomreduktion oder ein Wiederkehren der Angst. Es wird angenommen, dass ängstliche Personen Defizite in grundlegenden Mechanismen der Expositionstherapie, wie dem inhibitorischen Lernen, aufweisen. Ein gezieltes Ansprechen dieser Defizite könnte demnach die Wirksamkeit von Exposition optimieren. Allerdings fehlen bisher Vorschläge zur konkreten Umsetzung in der Praxis. Dieser Beitrag verdeutlicht anhand verschiedener Strategien, wie das Modell zur Optimierung der Behandlung von Angststörungen praktisch umsetzbar ist. Die vorgeschlagenen Strategien unterscheiden sich hierbei von einem reinen habituationsbasierten Ansatz oder kognitiven Ansätzen zur Widerlegung von Überzeugungen. Die Strategien umfassen: 1) das Widerlegen angstbezogener Erwartungen, 2) vertiefte Extinktion, 3) Extinktion mit gelegentlicher Verstärkung, 4) Entfernen von Sicherheitssignalen, 5) Variabilität, 6) Erinnerungsreize, 7) multiple Kontexte und 8) affektives Labeling. Durch Fallbeispiele wird die Anwendung dieser Strategien bei verschiedenen Angststörungen illustriert.

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