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09.11.2018 | Übersichten

Optische Kohärenztomographie-Angiographie: Stellenwert in der Glaukomdiagnostik

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe
Autoren:
PD Dr. M. Alnawaiseh, L. Lahme, N. Eter, C. Mardin
Wichtige Hinweise
Die Ergebnisse wurden auf dem DOG-Kongress 2017 in Berlin präsentiert.
N. Eter und C. Mardin haben zu gleichen Teilen zu der Arbeit beigetragen.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die optische Kohärenztomographie-Angiographie (OCTA) ist eine neue, nichtinvasive Methode, die eine quantitative Beurteilung der retinalen Durchblutung und der Durchblutung am Sehnerv erlaubt. In dieser Arbeit erläutern wir die Grundlagen der Anwendung dieser Methode und geben einen Überblick über die Erkenntnisse, die durch diese Methode bei Glaukom gewonnen wurden.

Methoden

Eine selektive Literaturrecherche und Auswertung eigener Daten liegen dieser Arbeit zugrunde.

Ergebnisse

Quantitative OCTA-Parameter zeigen eine gute Reproduzierbarkeit bei Glaukompatienten. Glaukompatienten zeigen eine verminderte Flussdichte am Sehnerv sowie im Bereich der Makula im Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe. Die Flussdichteparameter zeigen insgesamt eine gute diagnostische Diskriminierung. Sie sind aber den strukturellen Parametern, die in der Routinediagnostik angewendet werden, nicht überlegen. Die verminderte Flussdichte korreliert mit dem Ausmaß des strukturellen und funktionellen Glaukomschadens.

Schlussfolgerung

Die OCTA ist nichtinvasiv, schnell und reproduzierbar. Erste Ergebnisse von Studien bei Glaukompatienten zeigen das hohe diagnostische Potenzial dieser Methode. In der klinischen Routine könnte die OCTA in Zukunft eine Rolle spielen.

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