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Möglichkeiten des chirurgischen Zugangs zur Orbita

Erschienen in:

Zusammenfassung

Zur Entfernung von Tumoren und Fremdkörpern aus der Orbita, zur Behandlung von schweren entzündlichen Erkrankungen und zur Reposition von Knochenfragmenten nach Frakturen bzw. zur Rekonstruktion der knöchernen Strukturen der Orbita stehen unterschiedliche chirurgische Zugangswege zur Verfügung. Die zunehmende Kenntnis über die Pathologie und Pathophysiologie einzelner Erkrankungen, die Weiterentwicklung der Mikroskop- und Endoskoptechnik, die besseren Möglichkeiten der präoperativen bildgebenden Darstellung von pathologischen Prozessen, die modernen Möglichkeiten der Rekonstruktion der Orbita sowie die Weiterentwicklung der adjuvanten Therapie hat zu einer verminderten Invasivität und zur Entwicklung der heute i. d. R. angewandten minimalinvasiven chirurgischen Zugangswege zur Orbita geführt. Hierbei ist die operative Therapie häufig eine interdisziplinäre Aufgabe. Zielsetzung der vorliegenden Übersichtsarbeit ist die Beschreibung von heute gängigen chirurgischen Zugangswegen zur Orbita, ihrer Indikation und den potenziellen Komplikationen. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die minimalinvasiven Zugangswege gelegt. Die verschiedenen Zugangswege ermöglichen eine 360°-Exposition der Orbitabinnenstrukturen mit dem N. opticus als Zentrum („round the clock access to the orbit“). Die Beschreibung von Tipps und Tricks sowie eine Übersicht der aktuellen Literatur runden die Darstellungen der einzelnen Zugangswege ab.
Titel
Möglichkeiten des chirurgischen Zugangs zur Orbita
Verfasst von
Prof. Dr. Dr. med. H.‑J. Welkoborsky
Prof. Dr. S. K. Plontke
Publikationsdatum
10.10.2018
Verlag
Springer Medizin
Schlagwörter
Orbitotomie
Orbitatumoren
HNO
Erschienen in
HNO / Ausgabe 11/2018
Print ISSN: 0017-6192
Elektronische ISSN: 1433-0458
DOI
https://doi.org/10.1007/s00106-018-0570-x
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