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01.09.2012 | Übersichten | Ausgabe 9/2012

Der Urologe 9/2012

Organbegrenztes Prostatakarzinom mit positivem Resektionsrand

Stellenwert der adjuvanten Radiatio

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 9/2012
Autoren:
Dr. D. Porres, D. Pfister, B. Brehmer, A. Heidenreich

Zusammenfassung

Beim pT3-Prostatakarzinom mit positivem Resektionsrand ist der Stellenwert der postoperativen Strahlentherapie durch eine hohe Evidenzlage belegt. In der pT2 R1-Situation stehen prospektiv randomisierte Studien bezüglich dieser Frage jedoch derzeit noch aus. Trotz besserer lokaler Tumorkontrolle im pT2-Stadium liegt die PSA-Rezidivrate zwischen 25 und 40% und der positive Absetzungsrand ist ein unabhängiger Faktor für ein Rezidiv. Retrospektive Studien suggerieren den positiven Effekt einer adjuvanten oder Salvageradiatio für das onkologische Outcome in der pT2 R1-Situation. Andererseits ist trotz moderner Bestrahlungstechnik das Nebenwirkungsprofil mit potentiell negativer Beeinflussung der postoperativen Kontinenzerlangung und diverser Spättoxizitäten nicht unerheblich und sollte im Zeitalter ultrasensitiver PSA-Analysen in der Risiko-Nutzen-Abwägung Beachtung finden. Solange der optimale Beginn der postoperativen Strahlentherapie ungeklärt ist, sollte die Indikationsstellung zu einer adjuvanten oder Salvageradiatio beim organbegrenzten Prostatakarzinom mit positivem Resektionsrand nach einer individuellen Patientenberatung und unter Berücksichtigung der Rezidivrisikofaktoren wie des Gleason-Grades, der Lokalisation und Ausdehnung des Resektionsrandes erfolgen.

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