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11.11.2018 | Oropharynxkarzinom | Leitthema | Ausgabe 12/2018

Der Urologe 12/2018

Das HPV-getriebene Oropharynxkarzinom – Inzidenz, Trends, Diagnose und Therapie

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 12/2018
Autoren:
S. Wagner, H. Reder, S. J. Sharma, Dr. N. Würdemann, C. Wittekindt, J. P. Klußmann
Wichtige Hinweise
C. Wittekindt und J. P. Klußmann teilen sich gleichberechtigt die Letztautorenschaft.

Zusammenfassung

Ansteigende Inzidenzen von Oropharynxkarzinomen (OPSCC) und die Klassifizierung des mit humanen Papillomaviren (HPV-)assoziierten OPSCC als eigene Tumorentität zählen aktuell zu den wichtigen Themen in der Kopf-Hals-Onkologie. HPV ist neben Tabak- und Alkoholkonsum als Risikofaktor und bedeutender Prognosefaktor anerkannt. Ansteigende Inzidenzen von HPV-assoziierten OPSCC gelten als gesichert, dennoch bestehen Probleme in der Vergleichbarkeit von Krebsregister- und Kohorten-basierenden Studien aufgrund uneinheitlicher klinisch-anatomischer Definitionen und der HPV-Diagnostik. HPV-assoziierte OPSCC zeichnen sich durch eine wesentlich bessere Prognose der Patienten aus und sind aufgrund der virusgetriebenen Karzinogenese in vielen molekularbiologischen und genetischen Aspekten von HPV-negativen Tumoren abgrenzbar. Dennoch wird bei der Wahl der Therapie aktuell nicht aufgrund des HPV-Status unterschieden, sondern im Wesentlichen von der individuellen Situation des Patienten und den anatomischen Gegebenheiten ausgegangen. Neue Therapieoptionen eröffnen sich im Bereich der Checkpoint-Immuntherapie, die eine wertvolle Ergänzung zu etablierten Therapien sein wird. Für bestimmte Patientengruppen mit definiertem Risikoprofil könnte eine Therapiedeeskalation (z. B. Verminderung der Strahlendosis) möglich sein. Die prophylaktische HPV-Impfung kann langfristig zur Reduktion HPV-induzierter Erkrankungen wie des HPV-assoziierten OPSCC beitragen – Voraussetzung ist eine hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Aufgrund aktueller Impfraten und der langen Latenzzeit zwischen Infektion und HPV-induzierter Karzinogenese muss jedoch weiterhin mit einem Inzidenzanstieg HPV-assoziierter OPSCC gerechnet werden.

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