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10.06.2021 | Oropharynxkarzinom | CME-Topic | Ausgabe 6/2021

best practice onkologie 6/2021

Das HPV-positive Oropharynxkarzinom – eine Entität mit steigender Inzidenz

Zeitschrift:
best practice onkologie > Ausgabe 6/2021
Autoren:
M. Suchan, N. Wuerdemann, S. J. Sharma, J. P. Klussmann
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Redaktion

T. Hoffmann, Ulm

Zusammenfassung

Die Inzidenzen des für humanes Papillomavirus (HPV-)positiven Oropharynxkarzinoms (OPSCC) steigen weltweit stetig an und haben in den USA die Raten des Zervixkarzinoms bereits überschritten. Hierfür ursächlich ist im Oropharynx v. a. die Infektion mit dem Hochrisikotyp HPV-16. Aufgrund der Tumorbiologie stellen HPV-positive Tumoren des Oropharynx eine eigene Entität dar, welche seit 2018 in der 8. Edition des AJCC/UICC Staging Manual (American Joint Committee on Cancer/Union Internationale Contre le Cancer) berücksichtigt wird. Nach Biopsie erfolgt die diagnostische Sicherung mittels des immunhistochemischen Nachweises einer p16-Expression, wobei p16 als Surrogatmarker fungiert. Therapeutisch gelten chirurgische als auch primär strahlentherapeutische Ansätze als gleichwertig in Bezug auf ihre Wirksamkeit. Mit einem 5‑Jahres-Gesamtüberleben von bis zu 80 % weisen Patienten mit HPV-positivem OPSCC gegenüber Patienten mit HPV-negativem OPSCC mit Überlebensraten von 40–50 % eine deutlich bessere Prognose auf.

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Literatur
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