Endoprothesenregister Deutschland EPRD führt neue Parameter zur Datenerhebung ein
- 01.06.2024
- Orthopädie und Unfallchirurgie
- Aus den Verbänden
- Verfasst von
- Ingrid Mühlnikel
- Erschienen in
- Orthopädie und Unfallchirurgie | Ausgabe 3/2024
Auszug
Das ERPD -Endoprothesenregister Deutschland - wertet seit elf Jahren Daten zur endoprothetischen Versorgung aus. Mit Stand April 2024 bilden mehr als 2,8 Millionen Datensätze die Grundlage. Nachdem im Frühjahr 2023 der Probebetrieb zur Erfassung von Patient Reported Outcome Measures (PROMs) in Pilotkliniken gestartet ist, werden ab 1. Januar 2025 alle am EPRD teilnehmenden Kliniken diese Funktionalität nutzen können, um ihre Patientinnen und Patienten nach deren Lebensqualität und Gelenkfunktion vor und nach ihrer Operation zu befragen. Darüber hinaus plant das EPRD für das kommende Jahr eine Reihe von weiteren Neuerungen bei der Datenerhebung. So wird bei Erstimplantationen von Hüftendoprothesen zusätzlich die Frage nach dem operativen Zugang gestellt. Zudem kann bei Erstimplantationen von Knieendoprothesen zukünftig erfasst werden, ob diese mittels patientenspezifischer Instrumentierung (PSI), computergestützter Navigation oder roboterassistiert durchgeführt wurden. Um den Dokumentationsaufwand niedrig zu halten, wird es bei diesen Abfragen eine Möglichkeit zur automatischen Vorbelegung der Auswahlpunkte geben. Neu wird auch ein optionales Infektionsmodul sein, wenn bei einem Folgeeingriff der Reoperationsgrund „Infektion“ angegeben wurde. …
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- Titel
-
Endoprothesenregister Deutschland
EPRD führt neue Parameter zur Datenerhebung ein - Verfasst von
-
Ingrid Mühlnikel
- Publikationsdatum
- 01.06.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwort
- Orthopädie und Unfallchirurgie
- Erschienen in
-
Orthopädie und Unfallchirurgie / Ausgabe 3/2024
Print ISSN: 2193-5254
Elektronische ISSN: 2193-5262 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s41785-024-4391-8