Was hat Schmerz mit neuronalen Netzwerken und der afferenten Matrix zu tun?
- 11.08.2025
- Orthopädie und Unfallchirurgie
- Leitthema
- Verfasst von
- Prof. Dr. Hans-Georg Schaible
- Erschienen in
- Die Orthopädie | Ausgabe 11/2025
Zusammenfassung
Körperschädigende (noxische) Reize und viele Erkrankungen verursachen Schmerzen. Hierbei kann der geschilderte Schmerz die Nozizeption, also die Kodierung der noxischen Reize beziehungsweise den pathologischen Vorgang widerspiegeln. In vielen Fällen trifft dies aber nicht zu, besonders wenn der Schmerz lange anhält. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Schmerz in erweitertem Sinn als Ausdruck einer Gehirnaktivität zu verstehen, die neben der Nozizeption auch andere Erlebnisinhalte ausdrückt. Dieser Beitrag beschreibt das Netzwerk des Gehirns, das nach unserem gegenwärtigen Verständnis die subjektive Schmerzempfindung erzeugt. Neben den Gehirnarealen, die noxische Reize kodieren, erlangen besonders neuronale Schaltkreise des limbischen Systems Bedeutung, die die Reize affektiv-emotional bewerten und in die Antwortselektion eingebunden sind. Die Berücksichtigung der komplexen neuronalen Mechanismen der Schmerzentstehung kann zu einer besseren Diagnostik und Therapie beitragen.
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- Titel
- Was hat Schmerz mit neuronalen Netzwerken und der afferenten Matrix zu tun?
- Verfasst von
-
Prof. Dr. Hans-Georg Schaible
- Publikationsdatum
- 11.08.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwort
- Orthopädie und Unfallchirurgie
- Erschienen in
-
Die Orthopädie / Ausgabe 11/2025
Print ISSN: 2731-7145
Elektronische ISSN: 2731-7153 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00132-025-04703-x
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