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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Nach zwei antibiotischen Behandlungen mit einem Fluorchinolon litt ein 69-Jähriger sieben Jahre lang unter extremen Schmerzen in beiden Achillessehnen. Nichts half, bis ein Klinikteam auf die Idee kam, es mit einer speziellen Kombinationsbehandlung zu versuchen.
Wer die wichtigsten Triggerpunkt-Syndrome kennt und weiß, worauf bei der Untersuchung zu achten ist, kann Patientinnen und Patienten mit Muskelbeschwerden oft schon mit ein paar Handgriffen helfen.
Spazierengehen – eine einfache und leicht zugängliche Maßnahme mit großer Wirkung: Einer norwegischen Kohortenstudie zufolge stehen sowohl die Dauer als auch die Intensität des täglichen Gehens in umgekehrtem Zusammenhang mit dem Risiko, chronische Schmerzen im unteren Rücken zu entwickeln.
Evidenz und Praxisrealität – im Idealfall sollte eine Leitlinie beides gut abbilden. Dafür haben wir in dieser Folge zwei Experten mit zwei Perspektiven: Leitlinienkoordinator Prof. Thomas Kötter fasst wichtige Empfehlungen zu Diagnostik, nicht-medikamentösen Maßnahmen und Analgetika bei Nackenschmerzen zusammen. Und Dr. Martin Bortz berichtet, wie praxistauglich sich die Empfehlungen der S3-Leitlinie erweisen.
Die neue DVO-Leitlinie 2023 zur Osteoporosetherapie bringt wichtige Änderungen, die die Therapieentscheidung erleichtern sollen. Die Osteoporose-App des BVOU, hilft bei der praktischen Umsetzung.
Eine explizit als Placebotherapie angekündigte subkutane Kochsalzspritze in die schmerzende Region kann Rückenschmerzen mittelfristig offenbar signifikant lindern.
Mehrmals die Woche Spazierengehen hilft offenbar bei wiederkehrenden Rückenschmerzen. In einer randomisierten Studie aus Australien war die Interventionsgruppe der Kontrollgruppe nach einem Jahr signifikant überlegen.
Patienten mit muskuloskeletalen Beschwerden geben oft an, die Unbilden des Wetters in Muskeln, Knochen und Gelenken zu spüren. Ob sich diese Form der Wetterfühligkeit mit Fakten belegen lässt, haben australische Forscher untersucht.
Bei einem Zwölfjährigen wird wegen eines schmerzhaften und geschwollenen Zeigefingers bereits an eine rheumatische Erkrankung gedacht. Genaues Nachfragen findet die Ursache dann aber im Freizeitverhalten des Jungen.
MRT-Aufnahmen machen jedes Jahr einen erheblichen Teil der Kosten im Gesundheitswesen aus. Wie häufig die Bildgebung bei chronischen Nackenschmerzen unnötigerweise eingesetzt wird, hat nun ein Team von Orthopäden aus Florida untersucht und herausgefunden, dass es meist nicht an ihrer Facharztgruppe liegt.
Einer norwegischen Studie zufolge ist das Sterberisiko bei Personen mit drei oder mehr Wirbelkörperfrakturen mehr als verdoppelt, auch schon eine einzige schwere Fraktur geht mit einer verkürzten Lebenszeit einher.
Es gibt wirkungsvolle Therapien, um poröse Knochen vor dem weiteren Abbau zu schützen oder sie zu stabilisieren, doch sie werden in Deutschland zu selten eingesetzt. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie das Osteoporoserisiko einzuschätzen ist, welche Diagnostik- und Therapieoptionen vor und nach Bruch zu empfehlen sind und welche Stellschrauben gedreht werden können, um Betroffene besser zu versorgen.
Wer der Sonne aus dem Weg geht oder sich zumindest gut eincremt, muss deswegen keine Osteoporose befürchten: Eine US-Studie deutet auf keinen Zusammenhang zwischen Sonnenschutz, Knochenmineraldichte und Frakturen. Allerdings hat die Analyse deutliche Mängel.
Die neue EKIT-Leitlinie soll die Indikationsstellung für einen Hüftersatz und dadurch die Zufriedenheit der Behandelten verbessern. Prof. Dr. Klaus-Peter Günther, Dresden, hat die Leitlinie koordiniert und spricht in der Episode über relevante Punkte, die zur besseren Auswahl der richtigen Patient*innen und des richtigen Behandlungszeitpunkts beitragen.
Bei Frauen nach der Menopause sind möglicherweise nicht nur Niedrig-Trauma-Frakturen ein Hinweis auf eine Osteoporose. Ihr Risiko für weitere Knochenbrüche ist auch nach Frakturen bei Verkehrsunfällen oder Sport erhöht.
Ein typisch westliches Ernährungsmuster mit verarbeitetem Getreide und Fleischprodukten fördert laut Ergebnissen der „Osteoarthritis Initiative“ das Entstehen von Kniearthrose. Mediterrane Diät hingegen wirkt vorbeugend.
Verglichen mit Menschen, die Fleisch essen, haben Veganer, Vegetarier und Pescetarier ein erhöhtes Risiko für Hüftfrakturen, legt eine neue Studie nahe. Vegane Essgewohnheiten scheinen zudem weitere Nachteile zu haben.
Der Einsatz von Steroiden gefährdet die Knochengesundheit von Asthmapatienten, warnen britische Forscher. In ihrer Studie nahmen sowohl Osteoporosediagnosen als auch Knochenbrüche abhängig von der Zahl der Verschreibungen zu, und zwar auch bei inhalativen Präparaten.
Milchprodukte stehen seit je im Ruf, gut für die Knochen zu sein. Träfe das zu, könnten Frauen im Übergang zur Menopause vom Verzehr profitieren, und zwar im Sinne einer Osteoporoseprävention. US-Forscher sind der Sache auf den Grund gegangen.
Mit Einnahme mancher Medikamentengruppen steigt bekanntermaßen das Frakturrisiko. Doch was passiert, wenn Patienten gleich mehrere dieser Wirkstoffe einnehmen?
Die Schlafdauer beeinflusst offenbar die Knochendichte von Frauen. Laut Daten einer Kohorte der WHI-Studie haben Frauen, die nachts üblicherweise höchstens fünf Stunden schlafen, ein erhöhtes Osteoporoserisiko.
Patienten mit isolierter medialer Gonarthrose werden teils mit unikondylären Teilprothesen versorgt, teils aber auch mit Knietotalendoprothesen. Mit welchem Gelenkersatz die Patienten langfristig tatsächlich besser fahren, ist bislang offen.
Der aktuelle TK-Gesundheitsreport 2019 hat die Gesundheit der Menschen in Pflegeberufen untersucht. Das Ergebnis zeigt deutlich: Die Belastung in dieser Branche ist hoch.
Bei Senioren, die nach einem nur geringfügigen Trauma eine Fraktur erleiden, muss immer eine verminderte Knochendichte als Ursache in Betracht gezogen und entsprechend behandelt werden. Doch leider geschieht dies offenbar viel zu selten.
Soll man das Knie nach operativ versorgtem Außenbandriss sechs Wochen schonen oder gleich (teil-)belasten? US-Forscher kommen zu einem klaren Ergebnis.
Frauen leiden stärker unter den Auswirkungen einer rheumatoiden Arthritis als Männer. Welchen Einfluss die Veränderungen der Postmenopause auf die Gelenke haben, hat jetzt ein US-Forscherteam untersucht.
Wer viele Stunden täglich auf seinem Handy herumtippt und -wischt, riskiert möglicherweise ein Karpaltunnelsyndrom. In einer Studie aus Hong Kong hatten die Teilnehmer nicht nur mehr Schmerzen im Handgelenk, sondern auch sichtbare Veränderungen im Ultraschall.
Sollten Patienten mit adhäsiver Kapsulitis (Schultersteife) auf die Therapie nicht ansprechen, könnte die Ursache der Beschwerden eine Krebserkrankung sein. Einen Zusammenhang haben jetzt dänische Epidemiologen in einer bevölkerungsgestützten Studie ausgemacht.
Die Angewohnheit, die Fingergelenke knacken zu lassen, hat wohl keine funktionelle Relevanz, zumindest nicht kurzfristig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Kalifornien, in der 400 Gelenke unmittelbar vor und nach dem Knacken untersucht wurden.
Die Kombination von Chondroitin plus Glukosamin scheint bei Kniearthrose mehr zu schaden als zu nützen: Knieschmerzen gingen in einer Studie weniger stark zurück als mit Placebo, dafür gab es vermehrt Durchfall und Bauchschmerzen.
Offenbar gewähren viele Ärzte ihren Patienten mit unspezifischen Rückenschmerzen eine CT oder MRT, weil sei keine Lust und Zeit haben, sich mit ihnen herumzuärgern. Darauf deutet eine Umfrage in US-Kliniken.
Die Kombination von Chondroitin und Glucosamin wirkt bei Kniegelenksarthrose sogar noch schlechter als Placebo – so machen Magen-Darm-Probleme den Patienten zu schaffen.
Beim Karpaltunnelsyndrom mäßigen Grades sind konservative Therapieverfahren indiziert. Deren Nutzen ist oft ebenfalls mäßig. Der Erfolg einer Schienung des Handgelenks lässt sich durch eine ergänzende Elektroakupunktur immerhin steigern.
Erneut hat eine Metaanalyse die mangelnde Effektivität von Opioidanalgetika zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen belegt. Jeder zweite Patient bricht die Therapie wegen Nebenwirkungen oder mangelnder Wirksamkeit ab.
Vitamin D3 soll die Muskeln stärken, die Funktionsfähigkeit der unteren Gliedmaßen verbessern und damit vor Stürzen und Frakturen schützen. Theoretisch. Eine Schweizer Studie kam jetzt zu einem ganz anderen Ergebnis.
Beginnen Männer eine BPH-Therapie mit Alphablockern, müssen sie mit einem etwa 12–15% erhöhten Sturz- und Frakturrisiko rechnen. Relevant könnte dies vor allem für ältere und pflegebedürftige Patienten sein.
Es ist eine schleichende Krankheit, die Millionen ältere Menschen belastet: Osteoporose. Sie könnte deutlich besser diagnostiziert und therapiert werden, meinen Experten. Dabei kommt es auf die Ärzte an - aber auch auf die Patienten selbst.
Ob durch die Nahrung allein oder mit Nahrungsergänzung: Eine gesteigerte Kalziumzufuhr erhöht weder die Knochendichte, noch senkt sie das Risiko für Frakturen.
Obwohl über den therapeutischen Nutzen von Cannabisprodukten derzeit viel diskutiert wird, fehlen für die Behandlung chronischer Schmerzen bei Rheuma-Erkrankungen mit künstlich hergestellten Cannabisprodukten aussagekräftige Studien, teilt die Deutsche Schmerzgesellschaft mit.
Gelenkerkrankungen wie die rheumatoide Arthritis sind australischen Forschern zufolge ein wichtiger Armutsfaktor; das gilt offenbar insbesondere für Frauen. In der Studie der Australier stieg das Armutsrisiko vor allem in den ersten drei Jahren nach der Diagnosestellung.
Zielgerichtete Anamnese, strukturierte Untersuchung und rationale Bildgebung sind der Dreiklang, mit dem eine sichere Diagnose des Schulter-Arm-Syndroms gelingt, wie auf dem 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie zu hören war.
US-Forscher haben eine Studie unternommen, die bestätigen sollte, dass Hüft- und Kniegelenkersatz das kardiovaskuläre Risiko der Patienten senken. Doch es kam anders.
Bei beschwerdefreien Patienten mit Rheumatoider Arthritis, die mindestens sechs Monate in Remission sind, kann die Medikation langsam abgesetzt werden.
Die operative Versorgung einer Schenkelhalsfraktur ist unter Umständen riskant fürs Herz. In einer US-Studie ließen folgende Faktoren die Wahrscheinlichkeit für ein postoperatives kardiales Ereignis steigen: bestehende Herzerkrankung, COPD, Nierenversagen und periphere Gefäßerkrankung.
Ein endoprothetischer Knieersatz versetzt Patienten mit rheumatoider Arthritis in einen Zustand zurück, da die krankheitsbedingten Einschränkungen noch nicht so ausgeprägt waren. US-Orthopäden bezeichnen die Operation als „Zeitmaschine“.
Viele Menschen leiden an Kniearthrose, und viele Menschen gehen Joggen. Indes gibt es nicht viele Erkenntnisse darüber, ob Laufen den Knien eher schadet oder nützt. Selbst Kniespezialisten können da nur mit den Schultern zucken.
Placebo ist nicht gleich Placebo: Je aufwändiger die Scheinbehandlung, umso besser wirkt sie. Das gilt auch für Patienten mit Kniegelenksarthrose – nach Daten einer Metaanalyse hat die intraartikuläre Placebotherapie den besten Effekt.
Immer mehr Patienten mit Kreuzschmerzen landen im Krankenhaus - doch jeder Dritte wird letztlich nicht behandelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Barmer GEK.
Regelmäßige körperliche Aktivität gehört zu den wichtigsten Bausteinen der Diabetesprävention. Aber: Es gibt Non-Responder, bei denen sich der Insulin-Stoffwechsel unter Bewegungstherapie sogar verschlechtern kann.
Mit einem Fragebogen, der Charakteristika bei akutem Rückenschmerz erfasst, lässt sich nur schwer erkennen, wer später an chronischem Rückenschmerz leidet.
Schwangere weisen häufig Symptome eines Karpaltunnel-Syndroms auf, werden aber selten danach gefragt. Niederländische Mediziner haben versucht, dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Ältere Patienten mit neu aufgetretenen Kreuzschmerzen haben langfristig nicht weniger Beschwerden, wenn sie schon vor Ablauf von sechs Wochen einer bildgebenden Untersuchung unterzogen werden.
Chirurgen aus Österreich haben erstmals bei drei Männern mit Plexus-brachialis-Verletzung eine „bionische Rekonstruktion“ der Hand gewagt. Verpflanzte Muskeln dienen dabei als Verstärker, um eine Prothese zu steuern.
Hüftfraktur-Patienten haben ein stark erhöhtes Risiko für tiefe Venenthrombosen. In den meisten Fällen betrifft die Komplikation das ipsilaterale Bein.
Ändert sich das Körpergewicht, steigt das Risiko von Frauen nach der Menopause, sich die Knochen zu brechen. Welche anatomische Region frakturgefährdet ist, hängt davon ab, ob die Waage mehr oder weniger Kilos anzeigt.
Akute atraumatische einseitige Hüftschmerzen bei Kindern können auch Zeichen einer Lyme-Arthritis sein. In einem Borreliose-Endemiegebiet in den USA ließen sich 5% der Fälle darauf zurückführen.
Eine epidemiologische Studie weckt Zweifel an der gesundheitsförderlichen Wirkung von Milch: Vieltrinker könnten ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche und sogar für einen vorzeitigen Tod haben.
Die Alternativmedizin boomt zwar. Doch die Evidenz für die Wirksamkeit der einzelnen Methoden fehlt häufig – so ist sie auch für die Anwendung der Akupunktur bei chronischen Knieschmerzen nicht eindeutig.
Welche Beschwerden eine Gonarthrose verursacht, ist gut bekannt. Gestritten wird indes darüber, ob Injektionen und Gelenkeingriffe dagegen helfen. Eine Analyse im Auftrag der Bertelmann-Stiftung kommt zu überwiegend negativen Ergebnissen.
Patienten mit muskuloskeletalen Erkrankungen machen gern das Wetter für ihre Beschwerden verantwortlich. In wärmeren Regionen zumindest kann man diesen Verursacher offenbar von der Triggerliste streichen, wie eine australische Studie zeigt.
Täglich 6000 Schritte zu gehen, empfehlen US-Rehabilitationsmediziner allen Patienten mit arthrotischen Kniegelenken. Das Bewegungspensum soll funktionellen Einschränkungen vorbeugen.
Bereits bei Diagnose einer rheumatoiden Arthritis haben übergewichtige Patienten wohl eine geringere Chance auf eine Besserung der Symptomatik als normalgewichtige.
Mit einem präventiven Krafttraining können Sportverletzungen auf etwa ein Drittel und Überlastungsschäden auf die Hälfte reduziert werden. Stretching dagegen hat, einer dänischen Studie zufolge, keinen präventiven Effekt.
Rheumatische Erkrankungen können sich mit hepatischen Symptomen präsentieren, Leberkrankheiten von rheumatischen Symptomen begleitet sein, erinnern die Professoren Mayet und Lohse. Dabei seien gerade rheumatische Erkrankungen oft mit Leberkrankheiten autoimmuner Genese assoziiert.
Über 15 Jahre haben sich die Risiken für eine venöse Thromboembolie, eine Blutung, einen Infarkt oder Schlaganfall nach Implantation einer Hüft- oder Knieendoprothese, einer dänischen Studie zufolge, offenbar nicht verändert.
Über einen Zeitraum von einem halben Jahr oral eingenommenes Glucosamin trägt nicht dazu bei, die Knorpelschäden in schmerzenden arthrotischen Knien zu verringern.
Frauen ab 60 Jahren, die im Stehen nicht die Balance halten, werden nicht nur mit größerer Wahrscheinlichkeit stürzen, sondern haben auch häufiger eine geringe Knochendichte – also ein stärker erhöhtes Frakturrisiko als bisher angenommen.
Eine Kurzzeittherapie mit Opioiden bei chronischem Rückenschmerz bringt wenig, eine Langzeittherapie sollte tabu sein, und auch eine Op. sollten Ärzte bei unspezifischen Schmerzen ihren Patienten nicht empfehlen, belegen aktuelle Studien.
Ob Arbeiter oder Angestellte aufgrund ihrer Tätigkeit muskuloskelettale Schmerzen entwickeln und wenn ja welche, ist offenbar geschlechtsabhängig. Französischen Forschern zufolge ist bei Frauen vor allem psychischer Stress prädiktiv, bei Männern sind es wiederholte Kraftanstrengungen.
Bei Rückenschmerz landen die Patienten noch immer zu häufig in der Röhre. Ein EDV-basiertes Diagnose-Tool half in einer Studie, fast jede dritte Bildgebung zu vermeiden.
Der Umgang mit rheumatoider Arthritis (RA) hat sich in den vergangenen 20 Jahren stark gewandelt. Wie sich das in der körperlichen und seelischen Verfassung der Patienten niederschlägt, haben niederländische Rheumatologen untersucht.
Offenbar hat der Milchkonsum in der Jugend keine große Bedeutung für die Knochendichte im Alter: In einer Studie ergab sich kein Einfluss auf die Hüftfrakturrate. Das kann aber auch an der allgemein guten Kalziumversorgung liegen.
Zweifel am Nutzen von Vitamin-D-Präparaten zur Osteoporoseprävention wirft eine aktuelle Metaanalyse auf. Die Autoren raten von der generellen Supplementation bei gesunden Erwachsenen ab.
Eine TENS verschafft Patienten mit Tennisellenbogen, die die übliche Therapie erhalten, keinen zusätzlichen Vorteil. In einer britischen Studie konnten die Schmerzen durch die tägliche Elektrobehandlung nicht weiter reduziert werden.
Ein lange gehegter Verdacht im Zusammenhang mit übermäßigem Kaffeekonsum konnte jetzt widerlegt werden: Das Risiko für osteoporotische Frakturen scheint der Bohnensaft, auch in rauen Mengen genossen, nicht zu erhöhen.
Chronische Schmerzen im unteren Rücken sprechen offenbar auf eine manuelle Behandlung gut an. Funktionelle Verbesserungen darf man aber nicht erwarten.
Rückenschmerzen verschwinden innerhalb von sechs Wochen meist von selbst – soweit die allgemeine Theorie. In einer niederländischen Studie klagten auch nach drei Monaten noch 61% der Patienten über Beschwerden. Hatten sie besondere Risiken?
Bei Typ-2-Diabetikern verschleißen die Gelenke von Knie und Hüfte häufiger als bei anderen. Das Arthrose-Risiko nimmt mit Dauer der Krankheit zu, und zwar unabhängig von Übergewicht.
Selbst zehn Jahre nach Diagnose einer rheumatoiden Arthritis ist das Risiko für venöse Thromboembolien im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung signifikant erhöht.
Wenn bei älteren Menschen eine medikamentöse Hochdrucktherapie eingeleitet wird, ist Vorsicht geboten: In den ersten Wochen kann ein erhöhtes Risiko für Hüftfrakturen bestehen.
Ein Kraft- und Gleichgewichtstraining kann das Sturzrisiko bei älteren Menschen bekanntlich senken. Das klappt am besten, wenn solche Übungen in den Tagesablauf integriert werden.
Aus Angst vor den Folgen eines Sturzes wird bei alten Menschen häufig auf eine medizinisch indizierte orale Antikoagulation verzichtet. Diese Vorsichtsmaßnahme ist jedoch fragwürdig.
Wenn eine Epicondylopathia radialis humeri herkömmlichen Behandlungsmethoden widersteht, könnte die Infiltration von plättchenreichem Plasma eine Alternative zur Operation sein.
Wer an Vorhofflimmern leidet, muss nicht aus Angst vor proarrhythmogenen Effekten auf Kaffee verzichten. Aktuelle Daten legen vielmehr nahe, dass ein moderater regelmäßiger Konsum das Rückfallrisiko nach Kardioversion verringert.
Wer zur Behandlung eines allgemeinärztlichen Problems die Notaufnahme aufsucht, trägt zur steigenden Belastung, oft genug auch Überlastung der Klinikambulanzen bei. Welche Beweggründe stecken hinter diesem Verhalten?
Mehr als eine Million Menschen in Deutschland leiden unter Hallux valgus, einer Fehlstellung des Großzehs, die je nach Schweregrad und Symptomen behandelt wird. Welche neuen Empfehlungen die aktualisierte S2e-Leitlinie bietet, erklärt Prof. Sebastian Baumbach im MedTalk Leitlinie KOMPAKT der Zeitschrift Orthopädie und Unfallchirurgie.
Laut einer Auswertung der UK-Biobank geht eine Ernährung mit hohem Anteil an gesunden pflanzlichen Lebensmitteln mit einem geringeren Risiko für Rosacea einher, während stark verarbeitete pflanzliche Produkte das Risiko erhöhen. Die Ergebnisse liefern Ansatzpunkte für präventive Ernährungsempfehlungen.
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