Zum Inhalt
Allgemeinmedizin Orthopädische Erkrankungen in der Hausarztpraxis

Orthopädische Erkrankungen in der Hausarztpraxis

alle Nachrichten zum Thema

Sehnenschmerz durch Ciprofloxacin: Nach sieben Jahren endlich geheilt

Nach zwei antibiotischen Behandlungen mit einem Fluorchinolon litt ein 69-Jähriger sieben Jahre lang unter extremen Schmerzen in beiden Achillessehnen. Nichts half, bis ein Klinikteam auf die Idee kam, es mit einer speziellen Kombinationsbehandlung zu versuchen. 

Muskelverspannung: Lokalisierter Druckschmerz macht noch keinen Triggerpunkt

Wer die wichtigsten Triggerpunkt-Syndrome kennt und weiß, worauf bei der Untersuchung zu achten ist, kann Patientinnen und Patienten mit Muskelbeschwerden oft schon mit ein paar Handgriffen helfen.

Gegen chronischen Kreuzschmerz hilft Gehen – und zwar täglich

Spazierengehen – eine einfache und leicht zugängliche Maßnahme mit großer Wirkung: Einer norwegischen Kohortenstudie zufolge stehen sowohl die Dauer als auch die Intensität des täglichen Gehens in umgekehrtem Zusammenhang mit dem Risiko, chronische Schmerzen im unteren Rücken zu entwickeln.

Podcast

Nackenschmerzen – die neue S3-Leitlinie im Praxistest

Evidenz und Praxisrealität – im Idealfall sollte eine Leitlinie beides gut abbilden. Dafür haben wir in dieser Folge zwei Experten mit zwei Perspektiven: Leitlinienkoordinator Prof. Thomas Kötter fasst wichtige Empfehlungen zu Diagnostik, nicht-medikamentösen Maßnahmen und Analgetika bei Nackenschmerzen zusammen. Und Dr. Martin Bortz berichtet, wie praxistauglich sich die Empfehlungen der S3-Leitlinie erweisen.

Bei Eisenüberladung auch an die Knochengesundheit denken

Daten aus der britischen Allgemeinversorgung sprechen dafür, dass das Risiko für Knochenbrüche bei Personen mit Eisenüberladung erhöht ist.  

Mehr Klarheit in der Osteoporose-Therapie: die neue DVO-Leitlinie 2023

Die neue DVO-Leitlinie 2023 zur Osteoporosetherapie bringt wichtige Änderungen, die die Therapieentscheidung erleichtern sollen. Die Osteoporose-App des BVOU, hilft bei der praktischen Umsetzung.

„Ehrliches“ Placebo lindert Rückenschmerzen

Eine explizit als Placebotherapie angekündigte subkutane Kochsalzspritze in die schmerzende Region kann Rückenschmerzen mittelfristig offenbar signifikant lindern.

Spazierengehen beugt Rückenschmerz-Rezidiven vor

Mehrmals die Woche Spazierengehen hilft offenbar bei wiederkehrenden Rückenschmerzen. In einer randomisierten Studie aus Australien war die Interventionsgruppe der Kontrollgruppe nach einem Jahr signifikant überlegen.

Wetterfühlige Knochen gehören ins medizinische Märchenbuch

Patienten mit muskuloskeletalen Beschwerden geben oft an, die Unbilden des Wetters in Muskeln, Knochen und Gelenken zu spüren. Ob sich diese Form der Wetterfühligkeit mit Fakten belegen lässt, haben australische Forscher untersucht.

Zwölfjähriger leidet an Switchitis

Bei einem Zwölfjährigen wird wegen eines schmerzhaften und geschwollenen Zeigefingers bereits an eine rheumatische Erkrankung gedacht. Genaues Nachfragen findet die Ursache dann aber im Freizeitverhalten des Jungen.

Welche Fachärzte verordnen am häufigsten unnötige MRT?

MRT-Aufnahmen machen jedes Jahr einen erheblichen Teil der Kosten im Gesundheitswesen aus. Wie häufig die Bildgebung bei chronischen Nackenschmerzen unnötigerweise eingesetzt wird, hat nun ein Team von Orthopäden aus Florida untersucht und herausgefunden, dass es meist nicht an ihrer Facharztgruppe liegt.

Erhöhte Mortalität nach multiplen und schweren Wirbelfrakturen

Einer norwegischen Studie zufolge ist das Sterberisiko bei Personen mit drei oder mehr Wirbelkörperfrakturen mehr als verdoppelt, auch schon eine einzige schwere Fraktur geht mit einer verkürzten Lebenszeit einher.

Podcast

Osteoporose – gut behandelbar, aber oft untertherapiert

Es gibt wirkungsvolle Therapien, um poröse Knochen vor dem weiteren Abbau zu schützen oder sie zu stabilisieren, doch sie werden in Deutschland zu selten eingesetzt. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie das Osteoporoserisiko einzuschätzen ist, welche Diagnostik- und Therapieoptionen vor und nach Bruch zu empfehlen sind und welche Stellschrauben gedreht werden können, um Betroffene besser zu versorgen.

Sonnenschutz ohne Einfluss auf Osteoporose?

Wer der Sonne aus dem Weg geht oder sich zumindest gut eincremt, muss deswegen keine Osteoporose befürchten: Eine US-Studie deutet auf keinen Zusammenhang zwischen Sonnenschutz, Knochenmineraldichte und Frakturen. Allerdings hat die Analyse deutliche Mängel.

Podcast

Neue Leitlinie zur Hüft-TEP – wer profitiert von einer Kunsthüfte?

Die neue EKIT-Leitlinie soll die Indikationsstellung für einen Hüftersatz und dadurch die Zufriedenheit der Behandelten verbessern. Prof. Dr. Klaus-Peter Günther, Dresden, hat die Leitlinie koordiniert und spricht in der Episode über relevante Punkte, die zur besseren Auswahl der richtigen Patient*innen und des richtigen Behandlungszeitpunkts beitragen. 

Erhöhtes Frakturrisiko auch nach traumatischen Knochenbrüchen

Bei Frauen nach der Menopause sind möglicherweise nicht nur Niedrig-Trauma-Frakturen ein Hinweis auf eine Osteoporose. Ihr Risiko für weitere Knochenbrüche ist auch nach Frakturen bei Verkehrsunfällen oder Sport erhöht.

Gebrochene Elle als Hinweis auf häusliche Gewalt

Eine isolierte, nicht dislozierte Ulnaschaftfraktur bei einer jüngeren Frau sollte den Arzt an häusliche Gewalt denken lassen.

Ernährungsstil ist mit Kniearthrose assoziiert

Ein typisch westliches Ernährungsmuster mit verarbeitetem Getreide und Fleischprodukten fördert laut Ergebnissen der „Osteoarthritis Initiative“ das Entstehen von Kniearthrose. Mediterrane Diät hingegen wirkt vorbeugend.

Höheres Frakturrisiko bei fleischloser Ernährung?

Verglichen mit Menschen, die Fleisch essen, haben Veganer, Vegetarier und Pescetarier ein erhöhtes Risiko für Hüftfrakturen, legt eine neue Studie nahe. Vegane Essgewohnheiten scheinen zudem weitere Nachteile zu haben.

Auch inhalative Steroide schlagen Asthmapatienten auf die Knochen

Der Einsatz von Steroiden gefährdet die Knochengesundheit von Asthmapatienten, warnen britische Forscher. In ihrer Studie nahmen sowohl Osteoporosediagnosen als auch Knochenbrüche abhängig von der Zahl der Verschreibungen zu, und zwar auch bei inhalativen Präparaten.

Die Milch macht’s doch nicht

Milchprodukte stehen seit je im Ruf, gut für die Knochen zu sein. Träfe das zu, könnten Frauen im Übergang zur Menopause vom Verzehr profitieren, und zwar im Sinne einer Osteoporoseprävention. US-Forscher sind der Sache auf den Grund gegangen.

Mehr Vorsicht bei Kombination frakturbegünstigender Medikamente!

Mit Einnahme mancher Medikamentengruppen steigt bekanntermaßen das Frakturrisiko. Doch was passiert, wenn Patienten gleich mehrere dieser Wirkstoffe einnehmen?

Kurzer Schlaf geht mit verringerter Knochendichte einher

Die Schlafdauer beeinflusst offenbar die Knochendichte von Frauen. Laut Daten einer Kohorte der WHI-Studie haben Frauen, die nachts üblicherweise höchstens fünf Stunden schlafen, ein erhöhtes Osteoporoserisiko.

Mediale Gonarthrose: Teilendoprothese leicht im Vorteil

Patienten mit isolierter medialer Gonarthrose werden teils mit unikondylären Teilprothesen versorgt, teils aber auch mit Knietotalendoprothesen. Mit welchem Gelenkersatz die Patienten langfristig tatsächlich besser fahren, ist bislang offen.

Pflege geht auf die Psyche und den Rücken

Der aktuelle TK-Gesundheitsreport 2019 hat die Gesundheit der Menschen in Pflegeberufen untersucht. Das Ergebnis zeigt deutlich: Die Belastung in dieser Branche ist hoch.

Frakturen als Osteoporose-Zeichen unterschätzt

Bei Senioren, die nach einem nur geringfügigen Trauma eine Fraktur erleiden, muss immer eine verminderte Knochendichte als Ursache in Betracht gezogen und entsprechend behandelt werden. Doch leider geschieht dies offenbar viel zu selten.

Spritze oder Schiene – was wirkt besser beim Karpaltunnelsyndrom?

Mit einer lokalen Kortikosteroidinjektion lassen sich die Symptome eines Karpaltunnelsyndroms rascher in den Griff bekommen als mit einer Schiene.

Außenbandriss am Knie: Wie schnell belasten?

Soll man das Knie nach operativ versorgtem Außenbandriss sechs Wochen schonen oder gleich (teil-)belasten? US-Forscher kommen zu einem klaren Ergebnis.

Rheumatoide Arthritis: Rasche Verschlechterung nach der Menopause

Frauen leiden stärker unter den Auswirkungen einer rheumatoiden Arthritis als Männer. Welchen Einfluss die Veränderungen der Postmenopause auf die Gelenke haben, hat jetzt ein US-Forscherteam untersucht.

Extreme Handynutzer: Daddeln bis der Nerv schwillt?

Wer viele Stunden täglich auf seinem Handy herumtippt und -wischt, riskiert möglicherweise ein Karpaltunnelsyndrom. In einer Studie aus Hong Kong hatten die Teilnehmer nicht nur mehr Schmerzen im Handgelenk, sondern auch sichtbare Veränderungen im Ultraschall.

Therapieresistente Schultersteife: Krebs als Auslöser?

Sollten Patienten mit adhäsiver Kapsulitis (Schultersteife) auf die Therapie nicht ansprechen, könnte die Ursache der Beschwerden eine Krebserkrankung sein. Einen Zusammenhang haben jetzt dänische Epidemiologen in einer bevölkerungsgestützten Studie ausgemacht.

Ist Fingerknacken schädlich?

Die Angewohnheit, die Fingergelenke knacken zu lassen, hat wohl keine funktionelle Relevanz, zumindest nicht kurzfristig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Kalifornien, in der 400 Gelenke unmittelbar vor und nach dem Knacken untersucht wurden.

Kniearthrose: Placebo schlägt Chondroitin-Kombi

Die Kombination von Chondroitin plus Glukosamin scheint bei Kniearthrose mehr zu schaden als zu nützen: Knieschmerzen gingen in einer Studie weniger stark zurück als mit Placebo, dafür gab es vermehrt Durchfall und Bauchschmerzen.

Nervige Patienten Grund für exzessive Bildgebung bei Kreuzschmerz?

Offenbar gewähren viele Ärzte ihren Patienten mit unspezifischen Rückenschmerzen eine CT oder MRT, weil sei keine Lust und Zeit haben, sich mit ihnen herumzuärgern. Darauf deutet eine Umfrage in US-Kliniken.

Diuretikatherapie erhöht die Gefahr von Wirbelfrakturen

Diuretika steigern das Risiko für Wirbelbrüche, wie US-Forscher herausgefunden haben. Was Thiazide betrifft, ist dieses Ergebnis etwas überraschend.

Kniearthrose: Chondroitin und Glucosamin eher schädlich

Die Kombination von Chondroitin und Glucosamin wirkt bei Kniegelenksarthrose sogar noch schlechter als Placebo – so machen Magen-Darm-Probleme den Patienten zu schaffen.

Kleiner Nutzen durch Elektroakupunktur

Beim Karpaltunnelsyndrom mäßigen Grades sind konservative Therapieverfahren indiziert. Deren Nutzen ist oft ebenfalls mäßig. Der Erfolg einer Schienung des Handgelenks lässt sich durch eine ergänzende Elektroakupunktur immerhin steigern.

Schmerzreduktion durch Opioide klinisch nicht relevant  

Erneut hat eine Metaanalyse die mangelnde Effektivität von Opioidanalgetika zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen belegt. Jeder zweite Patient bricht die Therapie wegen Nebenwirkungen oder mangelnder Wirksamkeit ab.

Schöner leiden mit High Heels

Frauen, die auf hohen Absätzen durchs Leben gehen, riskieren diverse Gesundheitsschäden – vor allem, aber nicht ausschließlich bei sich selbst.

Mehr Stürze unter hochdosiertem Vitamin D

Vitamin D3 soll die Muskeln stärken, die Funktionsfähigkeit der unteren Gliedmaßen verbessern und damit vor Stürzen und Frakturen schützen. Theoretisch. Eine Schweizer Studie kam jetzt zu einem ganz anderen Ergebnis.

Männer unter BPH-Therapie mit Alphablockern fallen öfter hin

Beginnen Männer eine BPH-Therapie mit Alphablockern, müssen sie mit einem etwa 12–15% erhöhten Sturz- und Frakturrisiko rechnen. Relevant könnte dies vor allem für ältere und pflegebedürftige Patienten sein.

Osteoporose: "Das sind Schmerzen, die das ganze Leben verändern"

Es ist eine schleichende Krankheit, die Millionen ältere Menschen belastet: Osteoporose. Sie könnte deutlich besser diagnostiziert und therapiert werden, meinen Experten. Dabei kommt es auf die Ärzte an - aber auch auf die Patienten selbst.

Höhere Kalziumzufuhr stärkt die Knochen kaum

Ob durch die Nahrung allein oder mit Nahrungsergänzung: Eine gesteigerte Kalziumzufuhr erhöht weder die Knochendichte, noch senkt sie das Risiko für Frakturen.

Cannabis bei Rheuma? Experten warnen vor Selbstmedikation

Obwohl über den therapeutischen Nutzen von Cannabisprodukten derzeit viel diskutiert wird, fehlen für die Behandlung chronischer Schmerzen bei Rheuma-Erkrankungen mit künstlich hergestellten Cannabisprodukten aussagekräftige Studien, teilt die Deutsche Schmerzgesellschaft mit.

Armutsfaktor Gelenkerkrankung?

Gelenkerkrankungen wie die rheumatoide Arthritis sind australischen Forschern zufolge ein wichtiger Armutsfaktor; das gilt offenbar insbesondere für Frauen. In der Studie der Australier stieg das Armutsrisiko vor allem in den ersten drei Jahren nach der Diagnosestellung.

Tipps zur effektiven Abklärung des Schulter-Arm-Syndroms

Zielgerichtete Anamnese, strukturierte Untersuchung und rationale Bildgebung sind der Dreiklang, mit dem eine sichere Diagnose des Schulter-Arm-Syndroms gelingt, wie auf dem 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie zu hören war.

Nach Gelenkersatz herrscht monatelang Infarktgefahr

US-Forscher haben eine Studie unternommen, die bestätigen sollte, dass Hüft- und Kniegelenkersatz das kardiovaskuläre Risiko der Patienten senken. Doch es kam anders.

RA: Bei Remission kann Medikation langsam abgesetzt werden!

Bei beschwerdefreien Patienten mit Rheumatoider Arthritis, die mindestens sechs Monate in Remission sind, kann die Medikation langsam abgesetzt werden.

Herzinsuffizienz: Herz wächst, doch Muskeln schwinden

Forscher klären auf, warum es bei Herzinsuffizienz zum Skelettmuskelschwund kommt.

Hüft-Op. riskant fürs Herz

Die operative Versorgung einer Schenkelhalsfraktur ist unter Umständen riskant fürs Herz. In einer US-Studie ließen folgende Faktoren die Wahrscheinlichkeit für ein postoperatives kardiales Ereignis steigen: bestehende Herzerkrankung, COPD, Nierenversagen und periphere Gefäßerkrankung.

Knieersatz funktioniert als Zeitmaschine

Ein endoprothetischer Knieersatz versetzt Patienten mit rheumatoider Arthritis in einen Zustand zurück, da die krankheitsbedingten Einschränkungen noch nicht so ausgeprägt waren. US-Orthopäden bezeichnen die Operation als „Zeitmaschine“.

Wie gut oder schlecht ist Joggen für die Knie?

Viele Menschen leiden an Kniearthrose, und viele Menschen gehen Joggen. Indes gibt es nicht viele Erkenntnisse darüber, ob Laufen den Knien eher schadet oder nützt. Selbst Kniespezialisten können da nur mit den Schultern zucken.

Intraartikuläre Placebos wirken am besten

Placebo ist nicht gleich Placebo: Je aufwändiger die Scheinbehandlung, umso besser wirkt sie. Das gilt auch für Patienten mit Kniegelenksarthrose – nach Daten einer Metaanalyse hat die intraartikuläre Placebotherapie den besten Effekt.

Rückenschmerz-Patienten in Kliniken fehlversorgt?

Immer mehr Patienten mit Kreuzschmerzen landen im Krankenhaus - doch jeder Dritte wird letztlich nicht behandelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Barmer GEK.

Bei RA an die Halswirbelsäule denken!

Die Diagnose eines HWS-Befalls bei Rheumatoider Arthritis (RA) ist nicht einfach. Oft gibt es keine typische Schmerzcharakteristik.

Glukosetoleranz: Sport kann auch kontraproduktiv sein

Regelmäßige körperliche Aktivität gehört zu den wichtigsten Bausteinen der Diabetesprävention. Aber: Es gibt Non-Responder, bei denen sich der Insulin-Stoffwechsel unter Bewegungstherapie sogar verschlechtern kann.

Gicht: Augenmerk auf den Lebensstil bleibt wichtig

Neue prophylaktische und therapeutische Arzneien ändern nichts an der Bedeutung von Lebensstilmaßnahmen bei Gicht.

Paracetamol bringt bei Rückenschmerzen nichts

Die Ergebnisse einer australischen Metaanalyse bestätigen, dass Paracetamol bei Rückenschmerz nicht besser ist als Placebo.

Chronifizierung von Rückenschmerz schwer vorherzusagen

Mit einem Fragebogen, der Charakteristika bei akutem Rückenschmerz erfasst, lässt sich nur schwer erkennen, wer später an chronischem Rückenschmerz leidet.

Jede dritte Schwangere hat ein Karpaltunnelsyndrom

Schwangere weisen häufig Symptome eines Karpaltunnel-Syndroms auf, werden aber selten danach gefragt. Niederländische Mediziner haben versucht, dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Frühe Bildgebung bei Rückenschmerzen nutzlos

Ältere Patienten mit neu aufgetretenen Kreuzschmerzen haben langfristig nicht weniger Beschwerden, wenn sie schon vor Ablauf von sechs Wochen einer bildgebenden Untersuchung unterzogen werden.

Verstärkter Joghurt für starke Knochen

Mit Vitamin D und Kalzium verstärkter Joghurt könnte zur Prävention osteoporotischer Frakturen beitragen.

Mit bionischen Hände können Unfallopfer wieder zupacken

Chirurgen aus Österreich haben erstmals bei drei Männern mit Plexus-brachialis-Verletzung eine „bionische Rekonstruktion“ der Hand gewagt. Verpflanzte Muskeln dienen dabei als Verstärker, um eine Prothese zu steuern.

Einseitiges Thromboserisiko

Hüftfraktur-Patienten haben ein stark erhöhtes Risiko für tiefe Venenthrombosen. In den meisten Fällen betrifft die Komplikation das ipsilaterale Bein.

Jede Gewichtsveränderung erhöht das Frakturrisiko

Ändert sich das Körpergewicht, steigt das Risiko von Frauen nach der Menopause, sich die Knochen zu brechen. Welche anatomische Region frakturgefährdet ist, hängt davon ab, ob die Waage mehr oder weniger Kilos anzeigt.

Doch kein Knochenschutz durch Statine

Die Hoffnung, durch die Einnahme von Statinen auch das Frakturrisiko senken zu können, hat sich in einer randomisierten Studie nicht bestätigt.

Hinter Hüftschmerz kann Lyme-Arthritis stecken

Akute atraumatische einseitige Hüftschmerzen bei Kindern können auch Zeichen einer Lyme-Arthritis sein. In einem Borreliose-Endemiegebiet in den USA ließen sich 5% der Fälle darauf zurückführen.

Ist Milchtrinken doch nicht so gesund?

Eine epidemiologische Studie weckt Zweifel an der gesundheitsförderlichen Wirkung von Milch: Vieltrinker könnten ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche und sogar für einen vorzeitigen Tod haben.

Akupunktur wirkt kaum bei chronischen Knieschmerzen

Die Alternativmedizin boomt zwar. Doch die Evidenz für die Wirksamkeit der einzelnen Methoden fehlt häufig – so ist sie auch für die Anwendung der Akupunktur bei chronischen Knieschmerzen nicht eindeutig.

Gonarthrose: Spritzen und Arthroskopie bewirken wenig

Welche Beschwerden eine Gonarthrose verursacht, ist gut bekannt. Gestritten wird indes darüber, ob Injektionen und Gelenkeingriffe dagegen helfen. Eine Analyse im Auftrag der Bertelmann-Stiftung kommt zu überwiegend negativen Ergebnissen.

Wetter nicht schuld am schmerzenden Rücken

Patienten mit muskuloskeletalen Erkrankungen machen gern das Wetter für ihre Beschwerden verantwortlich. In wärmeren Regionen zumindest kann man diesen Verursacher offenbar von der Triggerliste streichen, wie eine australische Studie zeigt.

6000 Schritte führen weg von der Behinderung

Täglich 6000 Schritte zu gehen, empfehlen US-Rehabilitationsmediziner allen Patienten mit arthrotischen Kniegelenken. Das Bewegungspensum soll funktionellen Einschränkungen vorbeugen.

RA: Übergewichtige haben schlechtere Prognose

Bereits bei Diagnose einer rheumatoiden Arthritis haben übergewichtige Patienten wohl eine geringere Chance auf eine Besserung der Symptomatik als normalgewichtige.

Welche Übungen schützen vor Sportverletzungen?

Mit einem präventiven Krafttraining können Sportverletzungen auf etwa ein Drittel und Überlastungsschäden auf die Hälfte reduziert werden. Stretching dagegen hat, einer dänischen Studie zufolge, keinen präventiven Effekt.

Wie Rheuma und Leber verknüpft sind

Rheumatische Erkrankungen können sich mit hepatischen Symptomen präsentieren, Leberkrankheiten von rheumatischen Symptomen begleitet sein, erinnern die Professoren Mayet und Lohse. Dabei seien gerade rheumatische Erkrankungen oft mit Leberkrankheiten autoimmuner Genese assoziiert.

Komplikationsrate nach Knie- und Hüftendoprothese wie eh und je

Über 15 Jahre haben sich die Risiken für eine venöse Thromboembolie, eine Blutung, einen Infarkt oder Schlaganfall nach Implantation einer Hüft- oder Knieendoprothese, einer dänischen Studie zufolge, offenbar nicht verändert.

Keine Besserung von Knorpelschäden unter Glucosamin

Über einen Zeitraum von einem halben Jahr oral eingenommenes Glucosamin trägt nicht dazu bei, die Knorpelschäden in schmerzenden arthrotischen Knien zu verringern.

Tandem-Test gibt auch Hinweis auf Knochendichte

Frauen ab 60 Jahren, die im Stehen nicht die Balance halten, werden nicht nur mit größerer Wahrscheinlichkeit stürzen, sondern haben auch häufiger eine geringe Knochendichte – also ein stärker erhöhtes Frakturrisiko als bisher angenommen.  

Rückenschmerz: Finger weg von Op. und Opioid!

Eine Kurzzeittherapie mit Opioiden bei chronischem Rückenschmerz bringt wenig, eine Langzeittherapie sollte tabu sein, und auch eine Op. sollten Ärzte bei unspezifischen Schmerzen ihren Patienten nicht empfehlen, belegen aktuelle Studien.

Psychostress im Job bei Frauen häufige Schmerzursache

Ob Arbeiter oder Angestellte aufgrund ihrer Tätigkeit muskuloskelettale Schmerzen entwickeln und wenn ja welche, ist offenbar geschlechtsabhängig. Französischen Forschern zufolge ist bei Frauen vor allem psychischer Stress prädiktiv, bei Männern sind es wiederholte Kraftanstrengungen.

EDV verhindert überflüssige Bildgebung bei Rückenschmerz

Bei Rückenschmerz landen die Patienten noch immer zu häufig in der Röhre. Ein EDV-basiertes Diagnose-Tool half in einer Studie, fast jede dritte Bildgebung zu vermeiden.

Patienten mit RA geht es heutzutage deutlich besser

Der Umgang mit rheumatoider Arthritis (RA) hat sich in den vergangenen 20 Jahren stark gewandelt. Wie sich das in der körperlichen und seelischen Verfassung der Patienten niederschlägt, haben niederländische Rheumatologen untersucht.

Hoher Milchkonsum mit 16 – starke Knochen mit 60?

Offenbar hat der Milchkonsum in der Jugend keine große Bedeutung für die Knochendichte im Alter: In einer Studie ergab sich kein Einfluss auf die Hüftfrakturrate. Das kann aber auch an der allgemein guten Kalziumversorgung liegen.

Gesunde Knochen werden durch Vitamin D nicht stärker

Zweifel am Nutzen von Vitamin-D-Präparaten zur Osteoporoseprävention wirft eine aktuelle Metaanalyse auf. Die Autoren raten von der generellen Supplementation bei gesunden Erwachsenen ab.

Können Magnete und Kupfer Rheuma bannen?

Der Vertrieb von Magnet- und Kupferarmreifen gegen rheumatische Beschwerden ist ein lohnendes Geschäft – für die Hersteller, nicht für die Patienten.

Was bringt TENS beim Tennisellenbogen?

Eine TENS verschafft Patienten mit Tennisellenbogen, die die übliche Therapie erhalten, keinen zusätzlichen Vorteil. In einer britischen Studie konnten die Schmerzen durch die tägliche Elektrobehandlung nicht weiter reduziert werden.

Rückenschmerzen: Ärzte halten sich immer weniger an Leitlinien

Bei der Versorgung von Patienten mit Rückenschmerzen zeichnen sich in den USA zwei besorgniserregende Trends ab.

Kaffee schlägt nicht auf die Knochen

Ein lange gehegter Verdacht im Zusammenhang mit übermäßigem Kaffeekonsum konnte jetzt widerlegt werden: Das Risiko für osteoporotische Frakturen scheint der Bohnensaft, auch in rauen Mengen genossen, nicht zu erhöhen.

Frakturrisiko unter Opioiden schwindet mit der Therapiedauer

Die Anwendung von Opioidanalgetika erhöht das Risiko für Frakturen – glücklicherweise aber nur zu Beginn der Behandlung.

Bei chronischem Kreuzschmerz hilft der Osteopath

Chronische Schmerzen im unteren Rücken sprechen offenbar auf eine manuelle Behandlung gut an. Funktionelle Verbesserungen darf man aber nicht erwarten.

Hartnäckiger Rückenschmerz bei Älteren

Rückenschmerzen verschwinden innerhalb von sechs Wochen meist von selbst – soweit die allgemeine Theorie. In einer niederländischen Studie klagten auch nach drei Monaten noch 61% der Patienten über Beschwerden. Hatten sie besondere Risiken?

Diabetes verdoppelt das Risiko für Schäden an Knie und Hüfte

Bei Typ-2-Diabetikern verschleißen die Gelenke von Knie und Hüfte häufiger als bei anderen. Das Arthrose-Risiko nimmt mit Dauer der Krankheit zu, und zwar unabhängig von Übergewicht.

Erhöhtes Thromboserisiko bei Rheuma hält jahrelang an

Selbst zehn Jahre nach Diagnose einer rheumatoiden Arthritis ist das Risiko für venöse Thromboembolien im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung signifikant erhöht.

Neuer Risikofaktor für Hüftfrakturen

Wenn bei älteren Menschen eine medikamentöse Hochdrucktherapie eingeleitet wird, ist Vorsicht geboten: In den ersten Wochen kann ein erhöhtes Risiko für Hüftfrakturen bestehen.

Abstinenz bringt wieder Mumm in die Knochen

Alkoholkranke, die von der Flasche lassen, dürfen mit einer raschen Zunahme ihrer Knochendichte rechnen. Die ist nämlich suchtbedingt oft zu niedrig.

Öfter mal auf einem Bein stehen – das verhindert Stürze

Ein Kraft- und Gleichgewichtstraining kann das Sturzrisiko bei älteren Menschen bekanntlich senken. Das klappt am besten, wenn solche Übungen in den Tagesablauf integriert werden.

Frakturprophylaxe vom Augenarzt

Katarakt-Operationen haben eine segensreiche Nebenwirkung: Sie schützen vor Hüftfrakturen.

Orale Antikoagulation trotz hohem Sturzrisiko?

Aus Angst vor den Folgen eines Sturzes wird bei alten Menschen häufig auf eine medizinisch indizierte orale Antikoagulation verzichtet. Diese Vorsichtsmaßnahme ist jedoch fragwürdig.

Tennisellenbogen: Teilsieg für plättchenreiches Plasma

Wenn eine Epicondylopathia radialis humeri herkömmlichen Behandlungsmethoden widersteht, könnte die Infiltration von plättchenreichem Plasma eine Alternative zur Operation sein.

Länger leben mit Vitamin D und Kalzium

Die Einnahme von Vitamin D plus Kalzium hat eine lebensverlängernde Wirkung, die sich nicht allein mit dem verminderten Frakturrisiko erklären lässt.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Allgemeinmedizin (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Facharzt-Training Allgemeinmedizin

Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Allgemeinmedizin

Die ideale Vorbereitung zur anstehenden Prüfung mit 100 klinischen Fallbeispielen verschiedener Themenfelder.

Kostenfrei für DEGAM-Mitglieder.

Mehr erfahren

Neu im Fachgebiet Allgemeinmedizin

Vorhofflimmern: Kaffee senkt in Studie Rückfallquote

Wer an Vorhofflimmern leidet, muss nicht aus Angst vor proarrhythmogenen Effekten auf Kaffee verzichten. Aktuelle Daten legen vielmehr nahe, dass ein moderater regelmäßiger Konsum das Rückfallrisiko nach Kardioversion verringert.

Warum gehen Menschen statt zum Hausarzt in die Notaufnahme?

Wer zur Behandlung eines allgemeinärztlichen Problems die Notaufnahme aufsucht, trägt zur steigenden Belastung, oft genug auch Überlastung der Klinikambulanzen bei. Welche Beweggründe stecken hinter diesem Verhalten?

Video

S2e-Leitlinie Hallux valgus

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland leiden unter Hallux valgus, einer Fehlstellung des Großzehs, die je nach Schweregrad und Symptomen behandelt wird. Welche neuen Empfehlungen die aktualisierte S2e-Leitlinie bietet, erklärt Prof. Sebastian Baumbach im MedTalk Leitlinie KOMPAKT der Zeitschrift Orthopädie und Unfallchirurgie.

MedTalk Leitlinie KOMPAKT

Gesunde pflanzenbasierte Ernährung senkt das Rosazea-Risiko

Laut einer Auswertung der UK-Biobank geht eine Ernährung mit hohem Anteil an gesunden pflanzlichen Lebensmitteln mit einem geringeren Risiko für Rosacea einher, während stark verarbeitete pflanzliche Produkte das Risiko erhöhen. Die Ergebnisse liefern Ansatzpunkte für präventive Ernährungsempfehlungen.

EKG Essentials: EKG befunden mit System

In diesem CME-Kurs können Sie Ihr Wissen zur EKG-Befundung anhand von zwölf Video-Tutorials auffrischen und 10 CME-Punkte sammeln.
Praxisnah, relevant und mit vielen Tipps & Tricks vom Profi.

Update Allgemeinmedizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Röntgenaufnahme Schultergelenk/© A. Schuh, Untersuchung des Beins eines Patienten/© Visionär / Fotolia, Sonographiequerschnitt über der Hälfte des M. quadriceps (Normalbefund)/© Gehlen M et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Eine Frau hält sich den Fuß am Knöchel/© dragana991 / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), ZFA TALKS - Nackenschmerzen/© (M) contrastwerkstatt / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Arzt untersucht Senior am Rücken/© miodrag ignjatovic / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Frau mit Hut im Wald/© (M) encierro / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Frau bei Knochenmineraldichte-Messung/© gelmold / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Arzt untersucht Patienten mit Rückenschmerzen /© ChesiireCat / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Frau geht Spazieren/© HODEI / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Schmerzhafte Schwellung des linken Ellenbogens/© C. Raschka, Schwellung am linken Knie/© A. Schuh, Fortgeschrittene Gonarthrose bei 83-Jähriger/© J. Stöve, Sonografie am Fußgelenk/© A. Schuh, Gelenkultraschall am Knie/© A. Schuh, MRT bei medialseitiger Gonarthrose mit Knorpelschaden/© Klinikum rechts der Isar, Ultraschall am Ellenbogen/© A. Schuh, Position des Schallkopfs ventral an der Schulter/© So wie es am Bild steht, Röntgenaufnahmen von Valgus- und Varusachsen/© Schubert I et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Achillessehnenruptur/© Z. Binder, Ärztin behandelt Fußballspielerin mit Kopfverletzung/© rocketclips / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Operation an der Hand/© karegg / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Patientin mit Gonarthrose/© (M) FluxFactory / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Search Icon, Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Facharzttraining Allgemeinmedizin, Frau hält Espressotasse/© Pinkybird / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Frau im Wartebereich des Krankenhauses/© H_Ko / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Erwachsene im Kochkurs/© golubovy / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), EKG befunden mit System - EKG Essential/© Springer Medizin Verlag GmbH