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29.06.2017 | Orthopädische Rheumatologie | Leitthema | Ausgabe 6/2017

Zeitschrift für Rheumatologie 6/2017

Differenzialdiagnostisches Spektrum der Psoriasis versus Psoriasisarthritis an Haut und Gelenken

Zeitschrift:
Zeitschrift für Rheumatologie > Ausgabe 6/2017
Autoren:
PD Dr. S. Gerdes, Prof. Dr. U. Mrowietz, Prof. Dr. U. Wagner
Wichtige Hinweise

Redaktion

U. Müller-Ladner, Bad Nauheim

Zusammenfassung

Psoriasis und Psoriasisarthritis sind häufige Krankheitsbilder in der täglichen Routine von Dermatologen und Rheumatologen. Für die Versorgung von beiden Erkrankungen ist ein interdisziplinärer Austausch ideal. Für den Dermatologen ist es hilfreich, die klinischen Symptome von entzündlichen Gelenkveränderungen zu erkennen. Für den Rheumatologen kann eine erste Einschätzung von Haut- und/oder Nagelveränderungen nützlich sein, da sie ein wichtiger Bestandteil der klinischen Klassifikation von entzündlichen Gelenkveränderungen als Psoriasisarthritis sind. Bei Patienten mit Psoriasis hat sich neben einem stark ausgeprägten Hautbefund der Befall besonderer Lokalisationen wie der Kopfhaut, der Rima ani und der Nägel als Risikofaktor für eine Psoriasisarthritis herausgestellt. Das Bild der möglichen Gelenk- und Wirbelsäulenbeteiligungen ist sehr vielgestaltig, die Diagnosesicherung stellt insbesondere im frühen Stadium häufig eine Herausforderung dar. Im Folgenden sollen die häufigsten klinischen Manifestationen einer Psoriasis und Psoriasisarthritis und ihre Differenzialdiagnosen besprochen werden.

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