Osteonekrosen und Osteochondrosen
Klinische Einführung
- 10.11.2025
- Osteochondrosis dissecans
- Leitthema
- Verfasst von
- Dr. med. Johanna-Maria Simon
- Prof. Dr. med. Peter E. Müller
- Erschienen in
- Die Radiologie | Ausgabe 2/2026
Zusammenfassung
Hintergrund
Osteochondrosen und Osteonekrosen betreffen epiphysäre und apophysäre Ossifikationszentren und führen zu strukturellen Veränderungen von Knochen und Knorpel. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Ätiologie, Alter und Prognose. Die Osteochondrosis dissecans (OD) und Morbus Osgood-Schlatter z. B. betreffen meist Jugendliche, während die spontane Osteonekrose (spontane Osteonekrose des Knies [SONK]/M. Ahlbäck) überwiegend bei älteren Erwachsenen auftritt.
Ziel der Arbeit
Anhand von 4 Fallbeispielen werden typische Manifestationen, bildgebende Diagnostik sowie therapeutische Strategien bei Osteochondronekrosen im Kindes‑, Jugend- und Erwachsenenalter dargestellt.
Diskussion
Die Diagnostik, insbesondere mittels Magnetresonanztomographie (MRT), ist essenziell zur Stadieneinteilung und Therapiewahl. Während juvenile Läsionen teils spontan ausheilen, erfordern instabile oder progrediente Verläufe operative Maßnahmen. Der M. Ahlbäck zeigt meist eine ungünstige Prognose mit häufiger Notwendigkeit zur endoprothetischen Versorgung.
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- Titel
-
Osteonekrosen und Osteochondrosen
Klinische Einführung - Verfasst von
-
Dr. med. Johanna-Maria Simon
Prof. Dr. med. Peter E. Müller
- Publikationsdatum
- 10.11.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Osteochondrosis dissecans
Morbus Ahlbäck
Osteonekrosen
Osteochondrosen
Morbus Osgood-Schlatter
Ermüdungsbruch
Osteochondrosen und Osteonekrosen
Magnetresonanztomografie
Magnetresonanztomografie
Radiologie - Erschienen in
-
Die Radiologie / Ausgabe 2/2026
Print ISSN: 2731-7048
Elektronische ISSN: 2731-7056 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00117-025-01537-8
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