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Die Radiologie

Osteonekrosen und Osteochondrosen

Klinische Einführung

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Osteochondrosen und Osteonekrosen betreffen epiphysäre und apophysäre Ossifikationszentren und führen zu strukturellen Veränderungen von Knochen und Knorpel. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Ätiologie, Alter und Prognose. Die Osteochondrosis dissecans (OD) und Morbus Osgood-Schlatter z. B. betreffen meist Jugendliche, während die spontane Osteonekrose (spontane Osteonekrose des Knies [SONK]/M. Ahlbäck) überwiegend bei älteren Erwachsenen auftritt.

Ziel der Arbeit

Anhand von 4 Fallbeispielen werden typische Manifestationen, bildgebende Diagnostik sowie therapeutische Strategien bei Osteochondronekrosen im Kindes‑, Jugend- und Erwachsenenalter dargestellt.

Diskussion

Die Diagnostik, insbesondere mittels Magnetresonanztomographie (MRT), ist essenziell zur Stadieneinteilung und Therapiewahl. Während juvenile Läsionen teils spontan ausheilen, erfordern instabile oder progrediente Verläufe operative Maßnahmen. Der M. Ahlbäck zeigt meist eine ungünstige Prognose mit häufiger Notwendigkeit zur endoprothetischen Versorgung.
Titel
Osteonekrosen und Osteochondrosen
Klinische Einführung
Verfasst von
Dr. med. Johanna-Maria Simon
Prof. Dr. med. Peter E. Müller
Publikationsdatum
10.11.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Radiologie / Ausgabe 2/2026
Print ISSN: 2731-7048
Elektronische ISSN: 2731-7056
DOI
https://doi.org/10.1007/s00117-025-01537-8
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Bildnachweise
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