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39. Osteomalazie und Rachitis

  • 2021
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

  • Die Osteomalazie („weicher Knochen“) hat zwar eine normale Masse an Knochenmatrix, aber wegen des Vitamin D-Mangels eine defekte Mineralisation.
  • Die klinischen Schlüsselbefunde der Osteomalazie sind generalisierter Knochenschmerz, Hypokalzämie und eine erhöhte alkalische Phosphatase.
  • Das Röntgenbild des Skelettes zeigt eine verwaschene Spongiosastruktur mit erhöhter Strahlentransparenz. Charakteristisch sind die Looserʼschen Umbauzonen („Milkmanʼs fractures“).
  • Die DXA-Knochendichtemessung ergibt signifikant niedrige Werte, die nicht als „Osteoporose“ interpretiert werden dürfen.
  • Die Therapie der Osteomalazie mit hochdosiertem Vitamin D3 ist mit der gleichzeitigen Gabe von Kalzium zu kombinieren, um im Rahmen der rasch einsetzenden Mineralisation eine symptomatische Hypokalzämie zu vermeiden („hungry bone syndrome“).
  • Bei der Rachitis (Osteomalazie im Kindesalter) kommen zahlreiche typische Deformierungen des Skelettes hinzu.
Titel
Osteomalazie und Rachitis
Verfasst von
Reiner Bartl
Christoph Bartl
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62528-6_39
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