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Histopathologische Infektionsdiagnostik in der Rheumatologie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Es werden die histopathologischen Differenzialdiagnosen von entzündlichen infektiösen und entzündlichen nichtinfektiösen Erkrankungen des Bewegungsapparates, speziell der infektiösen und nichtinfektiösen Arthritiden, der Weichgewebsentzündungen und der Osteomyelitiden in der Rheumatologie dargestellt, und auf die differenzialdiagnostischen Möglichkeiten und Grenzen wird eingegangen. Diesen Erkrankungen liegt pathogenetisch ein vielfältiges Spektrum zugrunde, das jedoch ein ähnliches entzündliches Reaktionsmuster aufweisen kann. Dieses vielfältige entzündliche Pathogenesespektrum von infektiösen und nichtinfektiösen Erkrankungen beinhaltet Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Gichtarthritis, Osteomyelitis und Pyoderma gangraenosum, die sich klinisch nicht manifestieren können und eine histopathologische Abklärung erforderlich machen. Bezüglich der Gewebeentnahme gilt generell: Je größer die Gewebeprobe und je vielfältiger der Gewebeentnahmeort, desto aussagekräftiger ist die histopathologische Diagnostik. Diese Diagnostik von Infektionen insbesondere im rheumatologischen Kontext ist grundsätzlich als eine die mikrobiologische Diagnostik ergänzende, aber auch erweiternde Diagnostik anzusehen. Zusätzlich ist die Berücksichtigung der Virulenz-Resistenz-Relation relevant, da sie das Muster der Inflammation verändern kann. Folglich ist eine definitive ursächliche Diagnostik nur im klinisch-rheumatologischen, mikrobiologischen, labormedizinischen und infektiologischen Kontext möglich.
Titel
Histopathologische Infektionsdiagnostik in der Rheumatologie
Verfasst von
Lara Blümke
Nora Renz
Prof. Dr. med. Veit Krenn
Publikationsdatum
04.12.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 7/2025
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-024-01592-x
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