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14. Osteoporose, Calcium- und Phosphatregulation

  • 2023
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Auf einen Blick

Verordnungsprofil Hauptvertreter der Osteoporosearzneistoffe sind Bisphosphonate, die in der Onkologie auch zur symptomatischen Behandlung von Knochenmetastasen eingesetzt werden. Nach mehrjährigem Rückgang bleiben die Verordnungszahlen der Bisphosphonate seit 5 Jahre auf etwa gleichem Niveau. Leitsubstanz dieser Arzneistoffgruppe ist Alendronsäure, auf die fast 70 % des Verordnungsvolumens entfallen. Risedronsäure, Ibandronsäure und Zoledronsäure haben deutlich kleinere Anteile. Mit Abstand folgen Denosumab, das allerdings stetig zunimmt, und das kaum verordnete Raloxifen. Die optimale Dauer der Therapie der Osteoporose ist unbefriedigend geklärt und bleibt Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion.
Calciumpräparate werden mit seit Jahren konstanter Verordnungsabnahme weiterhin als Basistherapeutika vor allem in Kombination mit Vitamin D eingesetzt, auch wenn sie nur einen bescheidenen Effekt auf die Frakturrate haben und vor allem bei Vitamin-D-Mangel wirksam sind. Weitere Calciumpräparate sind als Phosphatbinder zur Behandlung der Hyperphosphatämie bei Hämodialysepatienten von Bedeutung.
Titel
Osteoporose, Calcium- und Phosphatregulation
Verfasst von
Prof. Dr. med. Bernd Mühlbauer
Copyright-Jahr
2023
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-68371-2_14
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