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45. Osteoporose und Fettgewebe

  • 2021
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

  • Fettzellen (Adipozyten) sind hormonell hochaktiv und produzieren Östrogen, aber auch den Gegenspieler Leptin.
  • Fettzellen und Osteoblasten leiten sich von einer gemeinsamen mesenchymalen Stammzelle (MSC) ab und können sich gegenseitig ersetzen (z. B. im Alterungsprozess).
  • Glukokortikoide verursachen eine Fettgewebszunahme (v. a. viszerales Fettgewebe) auf Kosten der Osteoblastendifferenzierung.
  • Adipöse Patienten zeigen zwar ein höhere Knochenmasse, aber eine unterschiedliche Verteilung im Skelett. Diese Änderungen der Knochenarchitektur führen zu einem höheren Frakturrisiko in bestimmten Skelettregionen wie z. B. im Humerus und Sprunggelenk.
  • Niedriges Körpergewicht und Gewichtsverlust im Alter sind dagegen mit einer niedrigeren Knochenmasse und einem höheren Frakturrisiko im Hüftbereich verknüpft.
Titel
Osteoporose und Fettgewebe
Verfasst von
Reiner Bartl
Christoph Bartl
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62528-6_45

Arthropedia

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