Prävention und Behandlung der tumor- und tumortherapie-induzierten Osteoporose
- 03.01.2026
- Osteoporose
- Palliativmedizin und Supportivtherapie
- Verfasst von
- Prof. Dr. med. Ingo J. Diel
- Erschienen in
- Die Onkologie | Ausgabe 2/2026
Zusammenfassung
Tumortherapien können häufig eine Osteoporose verursachen. Behandlungen, die zu einem Hypogonadismus führen, stehen als Ursache weit im Vordergrund, insbesondere endokrine Therapien beim Mamma- und Prostatakarzinom, aber auch Behandlungen, die zu einer dauerhaften Schädigung der Gonaden führen. Die tumortherapieassoziierte Osteoporose kann gut diagnostiziert und behandelt werden. Aus onkologischer Sicht darf diese Langzeitnebenwirkung nicht vernachlässigt werden. Die Erfolge neuer Behandlungsmethoden haben zu deutlichen Verbesserungen der Überlebenszeiten geführt und damit das Risiko einer altersbedingten Osteoporose in Kombination mit einer therapieinduzierten Verringerung der Knochenmasse erhöht. Onkologisch tätige Ärztinnen und Ärzte sollten die Risiken der Entstehung einer Osteoporose kennen, um frühzeitig prophylaktisch oder therapeutisch eingreifen zu können. Der vorliegende Beitrag will in komprimierter Form das Wissen um diese therapiebedingte Komplikation erweitern.
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- Titel
- Prävention und Behandlung der tumor- und tumortherapie-induzierten Osteoporose
- Verfasst von
-
Prof. Dr. med. Ingo J. Diel
- Publikationsdatum
- 03.01.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Osteoporose
Nebenwirkungen der Krebstherapie
Osteoporose
Denosumab
Denosumab
Bisphosphonate
Onkologische Therapie
Onkologie
Nebenwirkungen - Erschienen in
-
Die Onkologie / Ausgabe 2/2026
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00761-025-01884-0
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