Zum Inhalt

Diagnostik der Osteoporose – die Rolle der DXA-Messung

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA) an der Lendenwirbelsäule und am proximalen Femur beidseits ist gemäß den aktuellen Leitlinien das empfohlene Standardverfahren zur quantitativen Bestimmung der Knochendichte. Der ermittelte T‑Score gibt an, um wie viele Standardabweichungen die gemessene Knochendichte vom Mittelwert einer jungen, gesunden Referenzpopulation abweicht. Die operationale Definition einer Osteoporose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) basiert dabei auf einem T‑Score ≤−2,5 am Schenkelhals, wenngleich im Alltag andere Messorte analog interpretiert werden. Umfangreiche Studien zeigen, dass eine Abnahme der Knochendichte mit einem exponentiellen Anstieg des Frakturrisikos einhergeht. Dennoch reicht die isolierte Betrachtung der Knochendichte nicht aus, um das tatsächliche Frakturrisiko adäquat abzuschätzen. Die DXA-Messung sollte daher stets im Kontext zusätzlicher klinischer Risikofaktoren interpretiert werden. Ergänzende DXA-Verfahren und erweiterte Analysen können die diagnostische Aussagekraft erheblich verbessern.
Titel
Diagnostik der Osteoporose – die Rolle der DXA-Messung
Verfasst von
Dr. med. Franca Genest
PD Dr. med. Lothar Seefried
Publikationsdatum
30.10.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 10/2025
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-025-01744-7
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.