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Diagnostik und Therapie der Osteoporose im Jahr 2025

Ein Update zu aktuellen Leitlinien

Erschienen in:

Zusammenfassung

Osteoporose ist eine relevante Volkserkrankung, die durch verminderte Knochenmasse und gestörte Mikroarchitektur zu einem erhöhten Frakturrisiko führt. Osteoporose wird auf Grundlage einer geringen Knochenmineraldichte („bone mineral density“ [BMD]), spezifischer Fragilitätsfrakturen und/oder eines erhöhten Frakturrisikos diagnostiziert. Die BMD gilt neben Alter und Geschlecht als einer der wichtigsten Risikofaktoren für das erhöhte Frakturrisiko, das die Osteoporose kennzeichnet. Entsprechend zielt die Therapie auf die Verringerung des Frakturrisikos. Risikogradienten und ein Algorithmus zur Frakturrisikoberechnung unterstützen die Therapieentscheidung. Ab einem 3‑Jahres-Frakturrisiko von 10 % wird eine primäre osteoanabole Therapie empfohlen, darunter (bis > 3 %) antiresorptive Therapien. Die hohe Krankheitslast und Versorgungslücke verdeutlichen die Notwendigkeit gezielter Maßnahmen. Die Einführung neuer Leitlinien in Deutschland und Österreich bietet klare, individualisierte Handlungsempfehlungen zur Diagnose und Therapie der Osteoporose.
Titel
Diagnostik und Therapie der Osteoporose im Jahr 2025
Ein Update zu aktuellen Leitlinien
Verfasst von
PD Dr. Philipp Klemm
Nils Schulz
Uwe Lange
Björn Bühring
Publikationsdatum
16.05.2025
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Bildnachweise
Osteoporotisch bedingte Sinterungsfrakturen der Wirbelsäule/© L. Heuchemer, D. Emmert, T. Bender et al./Springer Medizin Verlag GmbH, Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Mann und Frau küssen sich/© AS/peopleimages.com / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Ältere Dame hält Tabletten und Packungsbeilage in den Händen/© Vladimir Vladimirov / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)