Osteoanabole Therapieoptionen
- 20.10.2025
- Osteoporose
- Leitthema
- Verfasst von
- Dr. Ulla Stumpf
- Andreas Kurth
- Erschienen in
- Die Orthopädie | Ausgabe 12/2025
Zusammenfassung
Teriparatid und Abaloparatid sind osteoanabole Wirkstoffe, die über die Aktivierung des PTH1-Rezeptors gezielt die Knochenneubildung fördern und eine signifikante Reduktion des Frakturrisikos, insbesondere vertebraler Frakturen, erzielen. Romosozumab wirkt über die Hemmung von Sklerostin. Zur Erhaltung des therapeutischen Nutzens nach einer osteoanabolen Therapie ist bei allen Therapeutika eine anschließende antiresorptive Therapie obligat. Während Teriparatid für Männer und postmenopausale Frauen mit hohem Frakturrisiko sowie bei der glukokortikoidinduzierten Osteoporose zugelassen ist, beschränkt sich die Zulassung von Romosozumab und Abaloparatid derzeit auf die Behandlung von postmenopausalen Frauen. Die Wahl des Wirkstoffs sollte patientenindividuell unter Berücksichtigung von Risikofaktoren, der Frakturanamnese und Komorbiditäten erfolgen. Osteoanabole Medikamente stellen effektive Therapiestrategien zur Senkung des individuellen Frakturrisikos und Behandlung der Osteoporose dar.
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- Titel
- Osteoanabole Therapieoptionen
- Verfasst von
-
Dr. Ulla Stumpf
Andreas Kurth
- Publikationsdatum
- 20.10.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Osteoporose
Osteoporose
Postmenopause
Alendronsäure
Denosumab
Denosumab
Orthopädie und Unfallchirurgie - Erschienen in
-
Die Orthopädie / Ausgabe 12/2025
Print ISSN: 2731-7145
Elektronische ISSN: 2731-7153 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00132-025-04713-9
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