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Osteoporose: Keine „Therapie-Ferien“ für vulnerable Patientinnen

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Die Therapie der Osteoporose ist eine Dauertherapie. Darauf wies Dr. Herman Schwarz, Krankenhaus Freudenstadt, in seinem Update 2018 zur DVO-Leitlinie Osteoporose hin. Das ist auch internationaler Konsens und wird durch neue Daten zu unterschiedlichen Therapiestrategien unterstrichen. Wie Dr. Lothar Seefried, Orthopädische Klink König-Ludwig-Haus, Würzburg, berichtete, kam eine Taskforce der American Society for Bone and Mineral Research (ASBMR) zu der Einschätzung, dass nach einer Langzeittherapie mit Bisphosphonaten (BP; ≥ 5 Jahre oral oder ≥ 3 Jahre intravenös) eine Reevaluierung erfolgen sollte. Sind die postmenopausalen Frauen Hochrisikopatientinnen (älter, niedriger T-Score an der Hüfte, hoher Frakturrisiko-Score) oder hatten sie eine schwerwiegende osteoporotische Fraktur in der Vorgeschichte respektive unter der Therapie, sollten sie generell bis zu zehn Jahre oral beziehungsweise sechs Jahre i.v. mit dem BP weiterbehandelt werden, sagte Seefried. Der Nutzen sei dann weit größer als das Risiko für eine Kiefernekrose oder eine atypische Femurfraktur. …
Titel
Osteoporose: Keine „Therapie-Ferien“ für vulnerable Patientinnen
Verfasst von
kat
Publikationsdatum
23.06.2018
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Orthopädie & Rheuma / Ausgabe 3/2018
Print ISSN: 1435-0017
Elektronische ISSN: 2196-5684
DOI
https://doi.org/10.1007/s15002-018-1367-8

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