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Diskussion um Folgen der Dauertherapie Osteoporose-Risiko durch PPI überschätzt

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Auszug

_ Es gibt kaum eine Nebenwirkung, die nicht schon mit der Langzeiteinnahme eines Protonenpumpeninhibitors (PPI) in Zusammenhang gebracht wurde. In den meisten Fällen hat sich der Verdacht allerdings nicht bestätigt. Dies betonte wie Prof. Jürgen Pohl, Asklepios-Klinik in Altona, beim Internisten Update 2016. Als Beispiel nannte er das lange Zeit vermutete Osteoporoserisiko: Für den Anstieg von Oberschenkelhalsfrakturen bei älteren Frauen gebe es „eine schlechte Evidenz für ein klinisch wahrscheinlich nicht signifikantes Risiko“. Die „Number Needed to Break ist größer als 2.500“, so Pohl. Statistisch gesehen müssten also mindestens 2.500 Frauen regelmäßig einen PPI einnehmen, damit eine zusätzliche Fraktur auftritt. …
Titel
Diskussion um Folgen der Dauertherapie
Osteoporose-Risiko durch PPI überschätzt
Verfasst von
Dr. Beate Schumacher
Publikationsdatum
20.02.2017
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Orthopädie & Rheuma / Ausgabe 1/2017
Print ISSN: 1435-0017
Elektronische ISSN: 2196-5684
DOI
https://doi.org/10.1007/s15002-017-1050-5

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