14. Osteoporose und Calcium- und Phosphatregulation
- 2022
- Osteoporose
- OriginalPaper
- Buchkapitel
- Verfasst von
- Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. h.c. Hans Christian Kasperk
- Prof. Dr. med. Bernd Mühlbauer
- Erschienen in
- Arzneiverordnungs-Report 2022
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
Zusammenfassung
Auf einen Blick
Verordnungsprofil Hauptvertreter der Osteoporosemedikamente sind Bisphosphonate, die in der Onkologie auch dem Schutz vor Knochenmetastasen dienen. Der nach Jahren des Rückganges beobachtete Verordnungszuwachs der Bisphosphonate hat sich auch in 2021 fortgesetzt. Leitsubstanz der Bisphosphonate ist Alendronsäure, auf die jetzt fast 70 % des Verordnungsvolumens dieser Stoffgruppe entfallen, während Risedronsäure, Ibandronsäure und Zoledronsäure deutlich kleinere Anteile haben. Mit Abstand folgen Denosumab, das allerdings stetig zunimmt, sowie Raloxifen.
Calciumpräparate werden mit leichter Verordnungsabnahme weiterhin als Basistherapeutika vor allem in Kombination mit Vitamin D eingesetzt, auch wenn sie nur einen bescheidenen Effekt auf die Frakturrate haben und vor allem bei Vitamin-D-Mangel wirksam sind. Weitere Calciumpräparate sind als Phosphatbinder zur Behandlung der Hyperphosphatämie bei Hämodialysepatienten von Bedeutung.
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- Titel
- Osteoporose und Calcium- und Phosphatregulation
- Verfasst von
-
Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. h.c. Hans Christian Kasperk
Prof. Dr. med. Bernd Mühlbauer
- Copyright-Jahr
- 2022
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Buch
-
Arzneiverordnungs-Report 2022
Print ISBN: 978-3-662-66302-8
Electronic ISBN: 978-3-662-66303-5
Copyright-Jahr: 2022
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-662-66303-5_14
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