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14. Osteoporose und Calcium- und Phosphatregulation

Erschienen in:

Zusammenfassung

Auf einen Blick

Verordnungsprofil Hauptvertreter der Osteoporosemedikamente sind Bisphosphonate, die in der Onkologie auch dem Schutz vor Knochenmetastasen dienen. Der nach Jahren des Rückganges beobachtete Verordnungszuwachs der Bisphosphonate hat sich auch in 2021 fortgesetzt. Leitsubstanz der Bisphosphonate ist Alendronsäure, auf die jetzt fast 70 % des Verordnungsvolumens dieser Stoffgruppe entfallen, während Risedronsäure, Ibandronsäure und Zoledronsäure deutlich kleinere Anteile haben. Mit Abstand folgen Denosumab, das allerdings stetig zunimmt, sowie Raloxifen.
Calciumpräparate werden mit leichter Verordnungsabnahme weiterhin als Basistherapeutika vor allem in Kombination mit Vitamin D eingesetzt, auch wenn sie nur einen bescheidenen Effekt auf die Frakturrate haben und vor allem bei Vitamin-D-Mangel wirksam sind. Weitere Calciumpräparate sind als Phosphatbinder zur Behandlung der Hyperphosphatämie bei Hämodialysepatienten von Bedeutung.
Titel
Osteoporose und Calcium- und Phosphatregulation
Verfasst von
Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. h.c. Hans Christian Kasperk
Prof. Dr. med. Bernd Mühlbauer
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-66303-5_14
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