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Die Radiologie

Primäre maligne Knochentumoren – Teil I

Erschienen in:

Zusammenfassung

Primäre maligne Knochentumoren sind sehr selten (ca. 0,2 % aller Malignome), wobei altersbezogen das Osteo- und das Ewing-Sarkom die beiden häufigsten Knochensarkome im Kindes- und Jugendalter darstellen. Beides sind hochmaligne Tumoren mit schlechter Prognose (v. a. Ewing-Sarkom), insbesondere im bereits metastasierten Stadium (Osteosarkom). Es stehen umfangreiche diagnostische Methoden zur Verfügung, welche die sichere Detektion dieser Tumoren erlauben. Voraussetzung aber sind Wachsamkeit und die Kenntnis der radiologischen (Früh‑)Zeichen dieser Tumoren (z. B. Periostreaktionen im Röntgen). Die radiologischen Methoden (Röntgen, MRT, CT, Ultraschall) werden hinsichtlich ihrer pathomorphologischen Charakteristika besprochen. Ebenso werden Einsatz und Stellenwert fortgeschrittener Bildgebungsmethoden (Dual-energy-CT [DECT], Photon-Counting CT sowie DIXON-Technik und MRT mit ultrakurzer TE-Zeit) diskutiert.
Titel
Primäre maligne Knochentumoren – Teil I
Verfasst von
Dr. Thomas Grieser
Publikationsdatum
01.04.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Radiologie / Ausgabe 5/2026
Print ISSN: 2731-7048
Elektronische ISSN: 2731-7056
DOI
https://doi.org/10.1007/s00117-026-01606-6
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