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15.02.2021 | Osteosynthese | CME | Ausgabe 3/2021

Der Unfallchirurg 3/2021

Posttraumatische Schultersteife

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 3/2021
Autoren:
PD Dr. J. Christoph Katthagen, Benedikt Schliemann, Felix Dyrna, Michael J. Raschke
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

P. Biberthaler, München
T. Gösling, Braunschweig
T. Mittlmeier, Rostock

Zusammenfassung

Die posttraumatische Schultersteife ist eine häufige und sozioökonomisch relevante Verletzungsfolge. Vor der Diagnosestellung als alleinige Ursache einer persistierenden Bewegungseinschränkung sind andere Traumafolgen auszuschließen. Selbst die intensive konservative Behandlung geht meist mit dem Stagnieren der Bewegungseinschränkung einher. In vielen Fällen ist die Therapie der Wahl die frühzeitige arthroskopische Arthrolyse mit standardisiertem Vorgehen und intensiver Nachbehandlung. Bei der operativen humeruskopferhaltenden Therapie der proximalen Humerusfraktur ist die arthroskopische Arthrolyse mit gleichzeitiger Implantatentfernung eine Art geplanter Zweiteingriff zur Verbesserung der Schulterfunktion bei verbleibender Bewegungseinschränkung nach knöcherner Konsolidierung. Trotz teilweise erheblicher Bewegungseinschränkung ist mit der arthroskopischen Arthrolyse bei posttraumatischer Schultersteife nachhaltig eine klinisch relevante Verbesserung der Schulterfunktion zu erreichen.

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