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01.01.2016 | Leitthema | Ausgabe 1/2016

Der Orthopäde 1/2016

Outcome und Komplikationen nach proximalen Tibiafrakturen

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 1/2016
Autoren:
T. M. Kraus, T. Freude, Prof. Dr. med. U. Stöckle, PD F. M. Stuby

Zusammenfassung

Hintergrund

Schienbeinkopffrakturen gehören zu den schwerwiegenden knöchernen Verletzungen des Kniegelenkes und sind häufig die Folge von Sportunfällen.

Schlussfolgerung

Eine präzise Frakturanalyse ist erforderlich, um ein bestmögliches Outcome für den Patienten erreichen zu können. Neben den allgemeinen perioperativen Komplikationen sind als primäre Komplikationen das Kompartmentsyndrom, eine Läsion des Nervus peroneus, Pininfektionen oder Periimplantatinfektionen mit nachfolgender Tibiakopfosteitis bekannt. An weiteren Komplikationen sind die avaskuläre Tibiakopfnekrose, der sekundäre Repositionsverlust mit Varus- oder Valgusfehlstellung sowie die posttraumatische Gonarthrose beschrieben. Die hohe Anzahl an perioperativen Komplikationen, bis zu 43 % gemäß Literatur, verdeutlicht die Komplexität des Verletzungsbildes und unterstreicht die Notwendigkeit einer fraktur- und pathologieangepassten Versorgungsstrategie. Die langfristigen klinischen Ergebnisse in der Literatur zeigen, dass Schienbeinkopffrakturen einen großen Einfluss auf die zukünftigen Sportaktivitäten, die Freizeit und die berufliche Entwicklung haben. Je schwerwiegender die Fraktur, desto schlechter ist das zu erwartende klinische Outcome. Ein zunehmend verbessertes Verständnis der Frakturen, die obligate systematische intraoperative röntgenologische Fraktur- und Osteosynthesedarstellung, die Weiterentwicklung von Knochenersatzmaterialien und spezielle Rehabilitationsmethoden lassen für die Zukunft eine weitere Verbesserung der Ergebnisse erwarten.

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