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06.05.2020 | Ovarialkarzinom | CME | Ausgabe 6/2020

Der Onkologe 6/2020

Ovarialkarzinom

Diagnostik und Therapie

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 6/2020
Autoren:
Dr. med. P. Buderath, Prof. Dr. Dr. med. R. Kimmig
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

I.A. Adamietz, Hern
H. Christiansen, Hannover
​I. Gockel, Leipzig
M.-O. Grimm, Jena
A. Hasenburg, Mainz
A. Hochhaus, Jena
R. Hofheinz, Mannheim
F. Lordick, Leipzig
C. Röcken, Kiel
D. Schadendorf, Essen
M. Untch, Berlin

Zusammenfassung

Das Ovarialkarzinom ist das Genitalmalignom mit der höchsten Sterblichkeit. Da charakteristische Frühsymptome fehlen, erfolgt die Diagnose meist in einem fortgeschrittenen Erkrankungsstadium. Die Primärtherapie besteht in einer radikalen Operation zur makroskopisch kompletten Tumorresektion und in einer adjuvanten Chemotherapie mit Carboplatin und Paclitaxel. Stadienabhängig wird die adjuvante Therapie um den Vascular-endothelial-growth-factor(VEGF)-Antikörper Bevacizumab ergänzt. Poly(Adenosindiphosphat-Ribose)-Polymerase(PARP)-Inhibitoren kommen in der Primärsituation bei nachgewiesener BRCA-Mutation zum Einsatz. Auch im Rezidiv haben je nach individueller Situation Chirurgie, platinhaltige und -freie Chemotherapie sowie Bevacizumab ihren Platz. PARP-Inhibitoren können bei Ansprechen auf eine Platintherapie im Rezidiv unabhängig vom BRCA-Status eingesetzt werden. Insbesondere in fortgeschrittenen Linien kommt der palliativen Betreuung der Patientinnen eine besondere Bedeutung zu.

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Literatur
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