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05.02.2018 | Pädiatrische Allergologie | Leitthema | Ausgabe 3/2018

Monatsschrift Kinderheilkunde 3/2018

Allergien im Hals-Nasen-Ohren-Bereich

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 3/2018
Autoren:
Prof. Dr. E. Hamelmann, L. Klimek
Wichtige Hinweise

Redaktion

G. Hansen, Hannover

Zusammenfassung

Die allergische Rhinitis (AR) ist mit einer globalen Prävalenz von ca. 20 % die häufigste Immunerkrankung überhaupt und stellt eine der häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter dar. Typische Symptome sind Rhinorrhö, Niesreiz, Pruritus, nasale Obstruktion und okulare Symptome. Typische Komorbiditäten sind andere Erkrankungen des atopischen Formenkreises, wie Asthma bronchiale, atopische Dermatitis, und Nahrungsmittelallergien, einschließlich orales Allergiesyndrom (OAS), sowie die chronische Rhinosinusitis, die Otitis media mit Ausfluss („otitis media with effusion“, OME) und hyperplastische Adenoide.
Die Behandlung beruht auf 4 Eckpfeilern: Aufklärung des Patienten, Allergenkarenz, Pharmakotherapie und spezifische Immuntherapie. Die medikamentösen Therapieoptionen der AR sind vielfältig und beinhalten derzeit v. a. den Einsatz von topischen Glukokortikosteroiden, Antihistaminika und Leukotrienrezeptorantagonisten. Die aktuellen Leitlinien empfehlen intranasale Glukokortikoide und systemische Antihistaminika als effektive und sichere Primärtherapie. Nicht alle Patienten erreichen damit eine gute Symptomkontrolle, sodass neue Behandlungswege und -strategien gefunden werden müssen. Aktuelle Weiterentwicklungen beinhalten Substanzen wie neuartige Antihistaminika nicht nur gegen den H1-Rezeptor, nasale Glukokortikosteroide in Form von Pro-Drugs sowie ein Kombinationsnasenspray, das die Gabe von Antihistaminikum und Glukokortikoid vereint. Auch bei der allergenspezifischen Immuntherapie (AIT), dem einzigen kausalen Therapieansatz, konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden.
Neben der AR können sich Allergien im Hals-Nasen-Ohren(HNO)-Bereich auch in Form von Paukenergüssen, Ekzem und oralem Allergiesyndrom (OAS) manifestieren.

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