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16.05.2018 | Pädiatrische Allergologie | Leitthema | Ausgabe 8/2018

Monatsschrift Kinderheilkunde 8/2018

Paradigmenwechsel in der Allergieprävention

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 8/2018
Autoren:
Prof. Dr. M. Brunner-Weinzierl, M. V. Kopp
Wichtige Hinweise

Redaktion

G. Jorch, Magdeburg
F. Zepp, Mainz

Zusammenfassung

Allergie ist eine chronische Überempfindlichkeit gegenüber an sich harmlosen Umweltantigenen, die durch das Immunsystem verursacht wird. Allergische Erkrankungen betreffen bei Kindern meist die Atemwege (Asthma bronchiale, allergische Rhinitis), den Darm (Nahrungsmittelallergien) oder die Haut (atopisches Ekzem). Rückblickend über die letzten 10 Jahre zeigt sich, dass die meisten Allergieprävalenzen ihr Maximum erreicht haben, die Kontaktallergie sogar sinkt. Doch mit einer Ausnahme: Die Asthmaprävalenz bei Jungen steigt weiter an. Aktuelle Empfehlungen zur Prävention allergischer Erkrankungen für den Klinikalltag sind in einem Prozess der Veränderung begriffen. Die „alte“ allergenzentrierte Sichtweise, die den Aspekt der Allergenmeidung in den Vordergrund gestellt hat, wird zunehmend von einer Sichtweise abgelöst, die eine frühe Exposition gegenüber Umweltantigenen bzw. -allergenen als wichtiges allergiepräventives Element zur dauerhaften Toleranzinduktion sieht. Unter diesem Gesichtspunkt muss eine Reihe von derzeit (noch) gültigen Empfehlungen auf den Prüfstand gestellt werden. Dies betrifft insbesondere die Gabe von hydrolysierter Kuhmilchformula und die Beikosteinführung. Unstrittig sind die Empfehlungen, dass Kinder nach Möglichkeit in den ersten 4 Lebensmonaten vollständig gestillt werden sollen. Übergewicht stellt einen Risikofaktor für allergische Erkrankungen dar. Ein weiterer wichtiger Kernpunkt der Präventionsempfehlungen wird bleiben, dass eine Passivrauchexposition gemieden werden muss.

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