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29.07.2021 | Pädiatrische Dermatologie | Übersichten

Differenzialdiagnosen nodulärer Hauttumoren im Kindesalter

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde
Autoren:
Dr. S. Schäfer, K. Sies, H. A. Haenssle, F. Toberer
Wichtige Hinweise

Redaktion

Berthold Koletzko, München
Thomas Lücke, Bochum
Ertan Mayatepek, Düsseldorf
Norbert Wagner, Aachen
Stefan Wirth, Wuppertal
Fred Zepp, Mainz
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Zusammenfassung

Hintergrund

Noduläre Hauttumoren bei Kindern beunruhigen bisweilen aufgrund ihrer dynamischen Veränderungen und raschen Wachstums Eltern und Behandler. Die Häufigkeit des Auftretens bei Kindern macht klinisch-praktische Hinweise zur Einordnung notwendig.

Ziel der Arbeit

Die Arbeit liefert eine Übersicht häufiger, schnell wachsender, nodulärer Hauttumoren im Kindesalter. Makroskopische, dermatoskopische sowie dermatohistopathologische Charakteristika werden neben Hinweisen zu Diagnostik und Therapie dargestellt.

Ergebnis

Das im Artikel vorgestellte juvenile Xanthogranulom, Mastozytom und Pilomatrixom können ebenso wie eine kutane Langerhans-Zell-Histiozytose auf eine Multisystemerkrankung bzw. bestehende Grunderkrankungen hinweisen. Die meisten Hauttumoren bei Kindern sind benigne, selbstlimitierend und bedürfen keiner weiteren Therapie, während beispielsweise der Spitz-Nävus im Zweifel exzidiert oder zumindest engmaschig verlaufsbeobachtet werden sollte.

Diskussion

Trotz der Gutartigkeit und hohen Spontanheilungstendenz vieler Hauttumoren im Kindesalter ist die klinische Unterscheidung oft schwierig, sodass zur Diagnosestellung eine histologische Untersuchung indiziert ist. Dabei sollte auf eine vollständige Entfernung ohne Entstehung entstellender Narben geachtet werden.

Schlussfolgerung

Pädiater sowie Dermatologen sollten mit dem klinischen und histologischen Bild häufiger kindlicher Hauttumoren vertraut sein. Bei Entitäten mit möglichem Systembefall sollte eine weiterführende Diagnostik veranlasst werden.

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