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21.11.2016 | Pädiatrische HNO | Originalien | Ausgabe 12/2016

HNO 12/2016

Supraglottoplastik bei kindlicher Laryngomalazie

Ergebnisse aus 71 Fällen

Zeitschrift:
HNO > Ausgabe 12/2016
Autoren:
D. Di Dio, P. Amrhein, A. Koitschev, C. Sittel

Zusammenfassung

Die Laryngomalazie ist die häufigste Ursache des kindlichen Stridors. Typisch ist ein Kollaps der supraglottischen Strukturen während der Inspiration mit daraus resultierendem inspiratorischem Stridor. Die genaue Ätiologie ist bis heute unklar. Die chirurgische Therapie der Wahl ist die Supraglottoplastik. Von 2009–2016 wurden in der Abteilung für pädiatrische HNO-Heilkunde des Klinikums Stuttgart 71 Kinder mittels Supraglottoplastik behandelt. Als Operationsindikation galten in allen Fällen eine Laryngomalazie mit ausgeprägtem Stridor, Sättigungsabfälle und/oder juguläre bzw. thorakale Einziehungen und/oder Fütterungsschwierigkeiten und/oder Gedeihstörungen. Die Gesamterfolgsrate lag bei 86 %. Dabei zeigte sich ein deutlicher Unterschied zwischen der Gruppe mit isolierter Laryngomalazie und der Gruppe mit assoziierten Komorbiditäten. Bei den Kindern mit isolierter Laryngomalazie konnte eine Erfolgsrate von 98 % erreicht werden, bei den Kindern mit assoziierten Komorbiditäten lag sie bei 57 %. Die Supraglottoplastik stellt somit eine sichere und effektive Therapie der symptomatischen Laryngomalazie dar, und ein Absinken der Erfolgsrate korreliert deutlich mit dem Vorliegen kongenitaler Komorbiditäten.

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