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30.10.2019 | Pädiatrische Kardiologie | Konsensuspapiere | Ausgabe 3/2020 Open Access

Monatsschrift Kinderheilkunde 3/2020

Neue hämodynamische Definition der pulmonalen Hypertonie

Kommentar der Arbeitsgemeinschaft Pulmonale Hypertonie der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und angeborene Herzfehler e. V. (DGPK)

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 3/2020
Autoren:
C. Apitz, H. Abdul-Khaliq, S. Albini, P. Beerbaum, K. O. Dubowy, M. Gorenflo, A. Hager, G. Hansmann, A. Hilgendorff, T. Humpl, M. Kaestner, M. Koestenberger, R. Kozlik-Feldmann, H. Latus, I. Michel-Behnke, O. Miera, D. Quandt, H. Sallmon, D. Schranz, I. Schulze-Neick, B. Stiller, G. Warnecke, J. Pattathu, A. E. Lammers
Wichtige Hinweise

Redaktion

A. Borkhardt, Düsseldorf
S. Wirth, Wuppertal

Zusammenfassung

Eine pathologische Druckerhöhung im pulmonalen Gefäßsystem (pulmonale Hypertonie, PH) wurde bisher definiert durch einen invasiv gemessenen mittleren pulmonalarteriellen Druck (mPAP) ≥25 mm Hg in Ruhe. Auf dem 6th World Symposium on Pulmonary Hypertension (WSPH) in Nizza 2018 wurde eine neue Definition der PH vorgeschlagen, die die Senkung der Obergrenze des normalen mPAP von 24 auf 20 mm Hg beinhaltet.
Obwohl keine Evidenz aus pädiatrischen Studien hierfür vorliegt, wurde diese neue PH-Definition (mPAP >20 mm Hg) aus Gründen der Einheitlichkeit auch von der pädiatrischen „Task Force“ des WSPH 2018 übernommen.
Die vorliegende Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Pulmonale Hypertonie (AGPH) der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und angeborene Herzfehler e. V. (DGPK) erläutert die zugrunde liegende Rationale und mögliche Konsequenzen dieser Definitionsänderung. Insbesondere stellt sie klar, dass diese Änderung der Definition aktuell keinen Einfluss auf die Verschreibung von Medikamenten zur gezielten spezifischen Therapie der pulmonalarteriellen Hypertonie hat.

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