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24.04.2017 | Pädiatrische Nephrologie | CME | Ausgabe 8/2017

Monatsschrift Kinderheilkunde 8/2017

Proteinurie im Kindesalter

Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 8/2017
Autoren:
PD Dr. M. C. Liebau, L. T. Weber
Wichtige Hinweise

Redaktion

R. Berner, Dresden
B. Koletzko, München
W. Sperl, Salzburg

Zusammenfassung

Die Ausscheidung eines nahezu eiweißfreien Urins gehört zu den wichtigen Aufgaben der menschlichen Nieren. Die Nieren eines Erwachsenen filtrieren im Glomerulum jeden Tag ca. 180 l eines nahezu eiweißfreien Primärharns. Schädigungen des Glomerulums sind als hauptsächliche Ursache eines wesentlichen Eiweißverlusts über die Nieren, der Proteinurie, von denen des Tubulussystems abzugrenzen. Die Proteinurie zeigt aber nicht nur eine Nierenfehlfunktion an; sie ist auch ein unabhängiger Risikofaktor für eine fortschreitende chronische Nierenerkrankung und kardiovaskuläre Komplikationen. Exakter Diagnostik und frühzeitiger Therapie kommen bereits im Kindesalter insbesondere bei chronischen Nierenerkrankungen entscheidende Bedeutung zu. Im Folgenden werden eine strukturierte Diagnostik und die pathophysiologischen Grundlagen der Proteinurie beschrieben sowie die Bedeutung der Proteinurie im klinischen Alltag und mögliche Therapieansätze dargestellt.

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