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07.01.2020 | Originalien | Ausgabe 7/2020

Notfall + Rettungsmedizin 7/2020

Pädiatrische Notfallmedizin nach Maß – eine digitale Option

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 7/2020
Autoren:
Alexander R. Schmidt, Karl-Philipp Buehler, Joerg Thomas, Kurt Ruetzler, Markus Weiss, Christian P. Both
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s10049-019-00673-8) enthält 2 weitere Tabellen. Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen im elektronischen Volltextarchiv auf http://​www.​springermedizin.​de/​notfall-und-rettungsmedizin zur Verfügung. Sie finden das Zusatzmaterial am Beitragsende unter „Supplementary Material“.
Präsentation: Die Daten wurden bisher nicht publiziert.

Zusammenfassung

Hintergrund

Pädiatrische Notfallbänder (PNB) unterstützen medizinisches Notfallpersonal bei der Versorgung von pädiatrischen Notfallpatienten. Ein kürzlich veröffentlichter digitaler Algorithmus zur längenbasierten Gewichtsschätzung war im Vergleich zu den auf dem Markt erhältlichen Bändern präziser. Um diesen digitalen Algorithmus klinisch zu testen, wurde ein Prototyp eines elektronischen PNB (ePER) entwickelt.

Ziel

Das Ziel dieser Studie war es, das ePER mit zwei bekannten papierbasierten, analogen PNB hinsichtlich Zeitbedarf und Präzision in einem pädiatrischen Notfallszenario zu vergleichen.

Methoden

Mitarbeiter der Anästhesieabteilung des Universitäts-Kinderspitals Zürich wurden gebeten, in randomisierter Reihenfolge mittels der beiden PNB und des ePER in einem simulierten Notfallszenario an pädiatrischen Notfallpuppen die Parameter Gewicht, Defibrillationsenergie, Adrenalindosis und Größe des endotrachealen Tubus zu bestimmen. Jeder Ablauf wurde mit einem digitalen Rekorder aufgezeichnet. Aus diesen Aufzeichnungen wurden die Zeit bis zur Nennung der jeweiligen Parameter und deren Korrektheit ermittelt.

Ergebnisse

Das Auffinden der definierten Parameter war mit dem ePER schneller als mit den konventionellen PNB (30 s vs. 47 s bzw. 51 s; beide p < 0,001). Die zu erfassenden Parameter wurden mit dem ePER in 85 % der Fälle korrekt erfasst, während mit den konventionellen PNB nur in 44 % bzw. 70 % der Fälle korrekte Werte ermittelt wurden.

Schlussfolgerung

Mit dem ePER stand die Information über die zu erfassenden Parameter schneller und präziser zur Verfügung. Das ePER stellt einen modernen Ansatz zur Unterstützung von Notfallpersonal während pädiatrischer Notfälle dar, insbesondere hinsichtlich Gewichtsschätzung, Medikamentendosierung und der richtigen Auswahl von medizinischem Equipment.

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