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Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie

Keine Wachstumsschmerzen, sondern Malignom

Baumelnde Kinderbeine

Bei einem Vierjährigen mit Schmerzen im rechten Sprunggelenk bleibt die weitere Untersuchung unauffällig. Unter der Diagnose „Wachstumsschmerzen“ wird abgewartet – doch ein halbes Jahr später lautet die Diagnose: Synovialsarkom. Dieser und fünf weitere Fälle beschreiben, wie Sie Schmerzen am Bewegungsapparat bei Kindern und Jugendlichen systematisch differenzialdiagnostisch abklären. 

„Schmerzen im Knie – vergiss die Hüfte nie“

Epiphyseolysis capitis femoris

Hinter unspezifischen Beschwerden am Oberschenkel, die womöglich bis zum Kniegelenk ziehen, kann immer auch eine Hüftgelenkerkrankung stecken: „Schmerzen am Knie – vergiss die Hüfte nie“. Zwei kinderorthopädische „Klassiker“, die eben diese Symptomatik verursachen können, sind Morbus Perthes und Epiphyseolysis capitis femoris. Ein Vergleich.

Auswirkungen der Zerebralparese auf Hüfte und Wirbelsäule

Wie Sie Fehlentwicklungen bei Zerebralparese vermeiden

Klinische Skoliose

Hüfte und Wirbelsäule sind bei Patienten mit Zerebralparese hochgradig gefährdet. Die frühzeitige stadiengerechte Behandlung kann sowohl die motorische Entwicklung als auch die Lebensqualität der Patienten dauerhaft erheblich verbessern. Bei der rechtzeitigen Einleitung der adäquaten Therapie helfen „Hüft- und Wirbelsäulenampel“.

Kinderorthopädie: Fehlstellungen der Hüfte erkennen und behandeln

Coxa valga

Die Hüftreifungsstörung und die daraus resultierende Hüftdysplasie stellen das Paradebeispiel für den Einfluss endogener und exogener Faktoren auf eine physiologische Gelenkstellung dar. Um diese genauso wie diverse weitere Hüftfehlstellungen bei Kindern und Jugendlichen erkennen und behandeln zu können, sind drei klinische Untersuchungen zentral.

V.a Fraktur beim Kind abklären: Wie viel Bildgebung muss sein?

Algorithmus

Eine Verletzung des muskuloskeletalen Systems bei Kindern und Jugendlichen ist schnell passiert. Insbesondere unter dem Aspekt der Strahlenhygiene weicht das Vorgehen bei der bildgebenden Diagnostik nicht selten von dem im Erwachsenenalter ab. Eine neue Handlungsempfehlung inklusive Algorithmus.

CME-Fortbildungsartikel

13.10.2020 | Epiphysenverletzungen | CME

Verletzungen des Sternoklavikulargelenks

Verletzungen im Bereich des Sternoklavikulargelenks (SCG) sind mit 3 % aller Verletzungen am Schultergürtel selten und werden häufig übersehen. Das SCG ist von straffen ligamentären Strukturen umgeben, die zur Luxation eine erhebliche Energie mit …

27.08.2020 | Pädiatrische Radiologie | CME | Ausgabe 9/2020

Chronische nichtbakterielle Osteomyelitis

Die chronische nichtbakterielle Osteomyelitis (CNO) ist eine autoinflammatorische Knochenerkrankung im Kindes- und Jugendalter mit Bevorzugung des weiblichen Geschlechts. Sie manifestiert sich mit mehreren ossären Läsionen, wobei die metaphysären …

12.08.2020 | Verletzungen von Unterschenkel und Sprungelenk | CME | Ausgabe 9/2020

Sprunggelenkfrakturen im Kindes- und Jugendalter

Sprunggelenkverletzungen zählen zu den häufigen Verletzungen im Kindes- und Jugendalter. Das Frakturmuster ist weniger vom Verletzungsmechanismus abhängig als vielmehr vom Reifezustand der Wachstumsfuge. Daher werden Frakturen bei noch weit …

15.06.2020 | Skoliose | CME | Ausgabe 7/2020

Konservative und operative Therapie der idiopathischen Skoliose

Die idiopathische Skoliose stellt mit 80–90 % aller Skoliosen im Wachstumsalter die größte Gruppe der Skoliosen dar. Je nach Entstehungsalter werden 3 Formen unterschieden: infantile Skoliose (0 bis 3 Jahre), juvenile Skoliose (4 bis 10 Jahre) und …

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30.04.2020 | Pädiatrische Notfallmedizin | Pädiatrische Notfälle | Ausgabe 4/2020

Kindernotfall mit Komplikationen: Spannungspneumothorax war stattdessen...?

Eine Fünfjährige – Opfer eines Verkehrsunfalls und polytraumatisiert – wird im Schockraum zunehmend kreislaufinstabil. Als das Atemgeräusch auch nach Lagekorrektur des Tubus einseitig aufgehoben bleibt, vermuten die Ärzte einen Spannungspneumothorax und versuchen eine Nadeldekompression. Es kommt zu Komplikationen.

17.03.2020 | Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie | Der besondere Fall im Bild | Ausgabe 3/2020

Sternumfrakturen gibt es (fast) nur durch Reanimation, oder? Und bei Kindern?

Ein 10-jähriger Junge stellt sich mit atemunabhängigen Brustschmerzen in der Kinderambulanz vor. Ähnliche Beschwerden seien bereits vor ca. einer Woche aufgetreten, nach einem Stoß mit dem Knie durch den 12-jährigen Cousin. Im Rötgen zeigt sich eine isolierte Sternumfraktur. Ein plausibler Unfallhergang – oder ein Hinweis auf Kindesmisshandlung?

10.12.2019 | Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie | Fortbildung | Ausgabe 6/2019

Das hinkende Kind

„Ich habe seit einigen Wochen den Eindruck, dass mein Junge hinkt, wenn er sich überlastet hat“, berichtet die Mutter eines fünf Jahre alten Jungen. Abgesehen davon sei ihr Sohn gesund und ohne Schmerzen. Die Mutter erinnert sich an einen Sturz – doch dieser war nicht die Ursache für das Hinken.  

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Wie Sie Fehlentwicklungen bei Zerebralparese vermeiden

Hüfte und Wirbelsäule sind bei Patienten mit Zerebralparese hochgradig gefährdet. Die frühzeitige stadiengerechte Behandlung kann sowohl die motorische Entwicklung als auch die Lebensqualität der Patienten dauerhaft erheblich verbessern. Bei der rechtzeitigen Einleitung der adäquaten Therapie helfen „Hüft- und Wirbelsäulenampel“.

Autoren:
Prof. Dr. Bettina Westhoff, Dr. med. Christine Bollmann, Dr. med. Daniel Herz

13.08.2020 | Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie | Leitthema | Ausgabe 10/2020

„Schmerzen im Knie – vergiss die Hüfte nie“

Morbus Perthes und Epiphyseolysis capitis femoris, zwei kinderorthopädische Klassiker im Vergleich

Hinter unspezifischen Beschwerden am Oberschenkel, die womöglich bis zum Kniegelenk ziehen, kann immer auch eine Hüftgelenkerkrankung stecken: „Schmerzen am Knie – vergiss die Hüfte nie“. Zwei kinderorthopädische „Klassiker“, die eben diese Symptomatik verursachen können, sind Morbus Perthes und Epiphyseolysis capitis femoris. Ein Vergleich.

Autoren:
Dr. K. Schultz, L. Hegemann, B. Westhoff

07.08.2020 | Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie | Leitthema | Ausgabe 10/2020

Kinderorthopädie: Fehlstellungen der Hüfte erkennen und behandeln

Die Hüftreifungsstörung und die daraus resultierende Hüftdysplasie stellen das Paradebeispiel für den Einfluss endogener und exogener Faktoren auf eine physiologische Gelenkstellung dar. Um diese genauso wie diverse weitere Hüftfehlstellungen bei Kindern und Jugendlichen erkennen und behandeln zu können, sind drei klinische Untersuchungen zentral.

Autoren:
Dr. F. Thielemann, A. Postler, C. Druschel, KP Günther, J. Goronzy

31.07.2020 | Juvenile idiopathische Arthritis | Leitthema | Ausgabe 10/2020

Keine Wachstumsschmerzen, sondern Malignom

Bei einem Vierjährigen mit Schmerzen im rechten Sprunggelenk bleibt die weitere Untersuchung unauffällig. Unter der Diagnose „Wachstumsschmerzen“ wird abgewartet – doch ein halbes Jahr später lautet die Diagnose: Synovialsarkom. Dieser und fünf weitere Fälle beschreiben, wie Sie Schmerzen am Bewegungsapparat bei Kindern und Jugendlichen systematisch differenzialdiagnostisch abklären. 

Autor:
Prof. Dr. Hans-Iko Huppertz

15.07.2020 | Skoliose | Leitthema | Ausgabe 10/2020

Update Kinder-Orthopädie: Skoliose

Von allein verschwindet eine Skoliose fast nie – im Gegenteil. Die Familie muss entsprechend beraten und ein individuelles Therapiekonzept entwickelt werden. Welche konservativen und operativen Maßnahmen angezeigt sind, hängt u.a. davon ab, ob eine adoleszente idiopathische, neuromuskuläre oder kongenitale Skoliose vorliegt.

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31.05.2020 | Juvenile idiopathische Arthritis | Leitthema | Ausgabe 8/2020

Was hinter Bewegungsstörungen bei Kindern stecken kann

Auffällige Bewegungsabläufe treten bei Kindern und Jugendlichen primär oder sekundär, basierend auf verschiedenen zugrunde liegenden akuten oder chronischen Erkrankungen auf. Die genaue Beschreibung anhand standardisierter diagnostischer Methoden stellt die Grundlage zur weiteren Beurteilung dar.

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20.05.2020 | Epiphysenverletzungen | Leitthema | Ausgabe 6/2020

Frakturklassifikation – Teil 1

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30.04.2020 | COVID-19 | KNEE | Ausgabe 6/2020 Zur Zeit gratis

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Autoren:
M. C. Liebensteiner, I. Khosravi, M. T. Hirschmann, P. R. Heuberer, M. Thaler, The Board of the AGA-Society of Arthroscopy and Joint-Surgery

30.04.2020 | Pädiatrische Radiologie | Handlungsempfehlungen | Ausgabe 6/2020

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Eine Verletzung des muskuloskeletalen Systems bei Kindern und Jugendlichen ist schnell passiert. Insbesondere unter dem Aspekt der Strahlenhygiene weicht das Vorgehen bei der bildgebenden Diagnostik nicht selten von dem im Erwachsenenalter ab. Eine neue Handlungsempfehlung inklusive Algorithmus.

Autoren:
PD Dr. J. D. Moritz, L. D. Berthold, G. Hahn, T. von Kalle, J. Schäfer, C. Schröder, J. Stegmann, M. Steinborn, J. Weidemann, R. Wunsch, H.-J. Mentzel

01.04.2020 | Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie | Leitthema | Ausgabe 4/2020

Verletzungen der Halswirbelsäule im Kindesalter

Empfehlungen der AG Wirbelsäulentrauma im Kindesalter

Schwere Verletzungen der Halswirbelsäule bei Kindern unter 17 Jahren sind selten. Leitlinien zu Diagnostik und Behandlung solcher Verletzungen bei Kindern liegen nicht vor. Der Beitrag gibt die Empfehlungen der AG Wirbelsäulentrauma im Kindesalter wider.

Autoren:
Holger Meinig, Stefan Matschke, Michael Ruf, Tobias Pitzen, Alexander Disch, Jan-Sven Jarvers, Christian Herren, Thomas Weiß, Matthias K. Jung, Hauke Rüther, Thomas Welk, Andreas Badke, Oliver Gonschorek, Christoph E. Heyde, Frank Kandziora, Christian Knop, Philipp Kobbe, Matti Scholz, Holger Siekmann, Ulrich Spiegl, Peter Strohm, Christoph Strüwind, PD Dr. Dr. Michael Kreinest, Arbeitsgruppe Wirbelsäulentrauma im Kindesalter der Sektion Wirbelsäule der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie
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25.09.2019 | Kongress für Kinder- und Jugendmedizin 2019 | Video-Artikel | Onlineartikel

Kindesvernachlässigung – viel zu leicht zu übersehen

Für körperliche Kindesvernachlässigung gibt es Warnzeichen – für emotionale fehlen diese meist. Umso wichtiger, Ärzte für das Thema zu sensibilisieren: Ein Interview mit Kinderchirurgin Frauke Schwier, die zehn Jahre lang in der Kinderschutzgruppe der Universitätsklinik Dresden gearbeitet hat.

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Kinderschutz: Auch die Erwachsenenmedizin ist gefordert

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Das Kind wahrnehmen, ihm Zeit lassen, es aussprechen lassen – ohne vorschnell zu bewerten: Steht der Verdacht auf Kindesmissbrauch im Raum, ist kommunikatives Fingerspitzengefühl gefragt. Tipps für das Gespräch mit betroffenen Kindern und Jugendlichen gibt Kinderchirurgin Frauke Schwier. 

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