Gangbild bei Hüftpathologien
Pathomechanik und klinische Relevanz
- 05.02.2026
- Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie
- Leitthema
- Verfasst von
- Prof. Dr. Harald Böhm
- Ferdinand Wagner
- Erschienen in
- Die Orthopädie | Ausgabe 4/2026
Zusammenfassung
Gangstörungen sind ein zentrales Merkmal bei Hüftpathologien im Kindes- und Jugendalter und spiegeln muskuläre Insuffizienzen, strukturelle Fehlstellungen und kompensatorische Strategien wider. Typische Muster wie Trendelenburg- und Duchenne-Gang zeigen Beckenabsenkung und laterale Rumpfneigung, die funktionelle Defizite kaschieren, aber sekundäre Fehlbelastungen verursachen können. Die instrumentierte 3‑D-Ganganalyse liefert objektive Daten zu Bewegungswinkel, Muskelaktivität und Gelenkbelastung. Die Therapie umfasst langfristige Physiotherapie, gezielte Abduktorenkräftigung und gegebenenfalls operative Korrekturen zur Optimierung der Hebelarme und Reduktion von Gelenkbelastungen. Früherkennung und differenzierte Bewertung der Gangmuster sind entscheidend für gezielte Therapieplanung, Verlaufskontrolle und die Prävention degenerativer Veränderungen.
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- Titel
-
Gangbild bei Hüftpathologien
Pathomechanik und klinische Relevanz - Verfasst von
-
Prof. Dr. Harald Böhm
Ferdinand Wagner
- Publikationsdatum
- 05.02.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie
Begutachtung
Hüftdysplasie
Epiphyseolysis capitis femoris
Orthopädie und Unfallchirurgie
Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie
Duchenne-Muskeldystrophie - Erschienen in
-
Die Orthopädie / Ausgabe 4/2026
Print ISSN: 2731-7145
Elektronische ISSN: 2731-7153 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00132-026-04770-8
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