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01.08.2017 | Pädiatrische Radiologie | Leitthema | Ausgabe 9/2017

Der Radiologe 9/2017

Kindliche Hirntumoren

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 9/2017
Autoren:
Prof. Dr. W. Reith, S. Bodea, R. Mühl-Benninghaus

Zusammenfassung

Sowohl Histologie als auch Lokalisation von Hirntumoren unterscheiden sich bei Kindern und Erwachsenen. Während maligne Gliome und Meningeome bei Erwachsenen vorherrschen, kommen bei Kindern überwiegend Medulloblastome und niedriggradige Astrozytome vor. Mehr als die Hälfte (50–70 %) aller kindlichen Hirntumoren sind infratentoriell lokalisiert, dagegen sind es bei Erwachsenen nur etwa 30 %. Im Ultraschall, in der kranialen CT (CCT) oder MRT können Hirntumoren durch ihren raumfordernden Charakter und ihrer zum normalen Parenchym abweichenden Dichte oder Signalintensität erkannt werden. Sie können verdrängend wachsen, z. T. auch das Parenchym infiltrieren oder von diesem ausgehen. Neben der klinischen Symptomatik und Diagnostik werden im vorliegenden Artikel die häufigsten kindlichen Hirntumoren, das Astrozytom, Medulloblastom, Hirnstammgliom, Kraniopharyngeom, die Neurofibromatose und das Gangliogliom beschrieben. Die wichtigsten bildgebende Kriterien werden dargestellt.

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