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Über das autoinflammatorische Still-Syndrom ist noch immer wenig bekannt. In den aktuellen EULAR-Empfehlungen wird nicht nur die klinische Präsentation präzisiert, sondern auch der frühe Einsatz von Biologika betont. Neue Erkenntnisse zu Komplikationen wie dem Makrophagen-Aktivierungssyndrom erweitern das Verständnis der komplexen Erkrankung.
Um Kinder mit Kawasaki-Syndrom vor entzündlich bedingten Veränderungen der Koronarien zu bewahren, werden sie in der Akutphase mit intravenösen Immunglobulinen und hochdosierter Acetylsalicylsäure (ASS) behandelt. Neuesten Daten zufolge könnte womöglich auf ASS verzichtet werden.
Bei einem Zwölfjährigen wird wegen eines schmerzhaften und geschwollenen Zeigefingers bereits an eine rheumatische Erkrankung gedacht. Genaues Nachfragen findet die Ursache dann aber im Freizeitverhalten des Jungen.
Pathogenetisch sind systemische juvenile idiopathische Arthritis, auch juveniles Still-Syndrom genannt, und der Morbus Still des Erwachsenen dieselbe Erkrankung – und Grenzgänger zwischen Autoimmunität und Autoinflammation. Das Alter spielt eher eine Rolle beim Phänotyp.
mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 scheinen für Kinder und Jugendliche mit einer immunvermittelten entzündlichen Erkrankung sicher zu sein: In einer New Yorker Klinik kam es bei ihnen durchweg zu leichten Impfnebenwirkungen und nur selten zu Krankheitsschüben.
Mit der in Philadelphia vorgestellten und inzwischen publizierten ersten Leitlinie vom American College of Rheumatology (ACR) und der Vasculitis Foundation (VF) zur Behandlung des Kawasaki-Syndroms steht Rheumatologen nun ein Leitfaden zur Verfügung.
Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit rheumatischen Erkrankungen ist es besonders wichtig, über deren Schmerzen zu sprechen. Worauf es den Betroffenen bei der Kommunikation ankommt, hat eine Studiengruppe zusammengetragen.
Ihr Patient klagt über wiederkehrende Bauchschmerzen, die auf keine Therapie ansprechen? In solchen Fällen raten US-Gastroenterologen, eine Handvoll seltene Ursachen in die Diagnostik einzubeziehen.
Ein 11-jähriges Mädchen stellt sich in der Nacht mit Hüftschmerzen nach einem Hockeyspiel ohne Trauma in der Notaufnahme vor. Differenzialdiagnostisch sind eine Reihe von Ursachen in Betracht zu ziehen – von der Coxitis fugax bis zu ECF oder septischer Coxitis. Worauf Sie bei der Abklärung achten sollten.
Wenn bei einem Kind ein Infekt den nächsten jagt, steckt womöglich ein primärer Immundefekt dahinter. Die definitive Diagnose allerdings hat es in sich. Welche Warnzeichen dürfen nicht übersehen werden? Wie geht es nach der Diagnose weiter? Und worauf müssen Eltern betroffener Kinder achten? Die Expertin Dr. Maria Faßhauer hat konkrete Empfehlungen parat.
Eine S3-Leitlinie zum Thema „Rückenschmerz bei Kindern und Jugendlichen“ hat die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) herausgegeben. Warnsignale in Form von „Red Flags“ sind dort besonders hervorgehoben.
Trotz für die JIA typischer Symptome musste ein dreijähriges Mädchen erst eine diagnostische Odyssee hinter sich bringen, bis klar war, worunter sie litt. Diese späte Diagnose einer kinderrheumatologischen Erkrankung ist kein Einzelfall; es drohen Gelenkfehlstellungen, Muskelatrophien und Wachstumsstörungen. Wie ginge es besser?
Bewegung fördert die körperliche und psychosoziale Entwicklung und verringert das Risiko für Stoffwechselerkrankungen. Kinder und Jugendliche mit juveniler Arthritis (JIA) profitieren zudem von einer möglichen Verbesserung des Gleichgewichts zwischen pro- und antiinflammatorischen Prozessen.
Seit Ende April 2020 häufen sich die Berichte von Kindern mit schweren Entzündungsreaktionen im Rahmen der Coronapandemie. Prof. Christian Hedrich hat 29 betroffene Patienten betreut und berichtete über Symptomatik und empirische Therapie des "Paediatric inflammatory multisystem syndrome temporally associated with SARS-CoV-2".
Die Therapieoptionen der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA) haben sich in den letzten Jahren deutlich erweitert. Evidenzbasierte Behandlungsprotokolle sollen die Anwendung von Biologika, DMARDs und Small Molecules in der Praxis deutlich erleichtern.
230 Kinder in Europa sind von einem neuartigen, Kawasaki-ähnlichen Syndrom betroffen, berichtet das ECDC. Noch ist ungeklärt, ob ein Zusammenhang mit dem Coronavirus besteht. Die pädiatrischen Fachgesellschaften haben jetzt ein nationales Register für erkrankte Kinder aufgebaut.
Auch Kinder mit polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (pJIA) profitieren von einer konsequenten Treat-to-Target-Strategie. Im Vergleich zu einer klinischen Routinebehandlung wird häufiger eine Remission erreicht.
Drei Studien der letzten Jahre sowie die Auswertung des Rhekiss-Registers geben weitgehend Entwarnung beim Thema Schwangerschaft und AIS. Weder die Erkrankungen per se, noch die Therapien scheinen sich negativ auszuwirken.
Erste Zeichen einer rheumatischen Krankheit bei Kindern dürfen nicht übersehen werden. Denn die Prognose ist gut, wenn eine frühkindliche Oligoarthritis vorliegt und konsequent behandelt wird.
Jugendliche mit chronischen körperlichen Erkrankungen entwickeln einer repräsentativen US-amerikanischen Kohortenstudie zufolge überdurchschnittlich häufig auch ein psychisches Leiden.
Sind Vaskulopathie und Vaskulitis hinsichtlich Diagnostik und Therapie wirklich strikt voneinander zu trennen? Experten auf dem 50. DDG-Kongress stellten die Dichotomie beider Erkrankungen in Frage.
Im Verlauf der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA) wird eine Uveitis nicht selten zum führenden Problem. Was tun, wenn die Behandlung mit MTX allein keinen zureichenden Erfolg zeigt? Es gibt eine neue und aussichtsreiche Therapieoption.
Nachdem beim letztjährigen ACR die GiACTA-Studie zur Therapie der Riesenzellarteriitis die Top-News war, stehen in diesem Jahr die ANCA-assoziierten Vaskulitiden im Fokus. Auch hier gibt es große Fortschritte wie Dr. Jürgen Rech, Erlangen, im Interview berichtet.
Mit Biomarkern zu einer individualisierten Dermatomyositis-Therapie und oralen Biologika in Form der JAK-Inhibitoren zu einer kindgerechten JiA- und Uveitis-Therapie – dies waren einige der Perspektiven, die sich beim ACR 2017 für die Kinderrheumatologie eröffneten. Ein Interview mit Prof. Gerd Horneff, St. Augustin.
Auch für die juvenile idiopathische Arthritis gilt, dass dem Kinderrheumatologen inzwischen eine breite Palette selbst an Biologika zur Verfügung steht. Es sollte unbedingt versucht werden, die Krankheitsaktivität innerhalb des ersten Jahres unter Kontrolle zu bringen.
Im Feld der Vaskulitiden hat sich viel getan – bei Groß- und Kleingefäßvaskulitiden gleichermaßen. In Stuttgart wurde nun die gerade verabschiedete S1-Leitlinie der DGRh zu ANCA-assoziierten Vaskulitiden (AAV) vorgestellt.
Für autoinflammatorische Erkrankungen sind üblicherweise seltene, erblich bedingte Störungen des angeborenen Immunsystems verantwortlich. In immer mehr Fällen sind inzwischen die Ursachen bekannt. Auch bei der Therapie gibt es Fortschritte.
Kaum noch künstliche Gelenke, seltener Kleinwuchs, weniger Begleiterkrankungen: Kinder mit Gelenkrheuma profitieren stark von einer frühen (Biologika-) Therapie.
Leitlinien fehlen in der Kinderrheumatologie aufgrund der fehlenden Evidenz häufig. Daher unternimmt die DKJR gerade Anstrengungen, um die Therapie durch Konsens-Protokolle zu vereinheitlichen.
Rheumatologen kommt eine Schlüsselrolle bei der Erkennung von Mukopolysaccharidosen zu. Denn im Kindes- und Jugendalter auftretende Gelenkkontrakturen können ein erster Hinweis auf milde Formen dieser Stoffwechselerkrankungen sein.
Kinder und Jugendliche mit Rheuma werden oft spät, unzureichend oder nicht den aktuellen Therapiemöglichkeiten entsprechend behandelt. Dies soll sich durch eine Initiative der GKJR ändern.
Akute atraumatische einseitige Hüftschmerzen bei Kindern können auch Zeichen einer Lyme-Arthritis sein. In einem Borreliose-Endemiegebiet in den USA ließen sich 5% der Fälle darauf zurückführen.
Rheumatische Erkrankungen können sich mit hepatischen Symptomen präsentieren, Leberkrankheiten von rheumatischen Symptomen begleitet sein, erinnern die Professoren Mayet und Lohse. Dabei seien gerade rheumatische Erkrankungen oft mit Leberkrankheiten autoimmuner Genese assoziiert.
Warum gibt es immer weniger Reha-Maßnahmen für Kinder und Jugendliche, obwohl der Bedarf offenkundig wächst? Selbst Ärzte in Facheinrichtungen haben dafür keine griffige Erklärung. Unterdessen geraten Reha-Kliniken für Jugendliche zunehmend in wirtschaftliche Bedrängnis.
Schätzungen zufolge ist weniger als jeder vierte Rheumapatient vollständig geimpft. Bei Kindern kann dies besonders folgenschwer sein, denn sie sind nicht nur häufiger Infektionssituationen ausgesetzt, sondern auch etwa doppelt so anfällig wie gesunde Kinder.
Tauchen Kinder mit einer Monarthritis am Knie beim Arzt auf, lassen die Symptome oft keine klare Diagnose zu. Blutsenkung und Neutrophilenkonzentration bringen auf die richtige Spur.
Kinder mit juveniler idiopathischer Arthritis haben ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere Infektionen. Dieses wird durch den Einsatz hoch dosierter oraler Glukokortikoide noch verstärkt.
Die medizinische Versorgung von Kindern mit Gelenkrheuma hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich verbessert. Registerdaten zeigen, dass entzündlich-rheumatische Erkrankungen bei Kindern früher erkannt und diese schneller behandelt werden.
Herzerkrankungen im Kindesalter stellen aus vielerlei Gründen eine Gefahr dar. Beim Kawasaki-Syndrom drohen Koronaraneurysmen, beim Long-QT-Syndrom (LQTS) der plötzliche Herztod. In jedem Fall eine Herausforderung.
Soziale Medien beeinflussen zunehmend, wie Eltern die Versorgung ihrer Säuglinge gestalten. Damit wachsen auch die Risiken durch Desinformation, Vertrauensverlust und veränderte Dynamiken in der Arzt-Patienten-Beziehung.
Welche klinischen Zeichen sprechen bei Säuglingen in den ersten zwei Lebensmonaten für eine Sepsis? Einer Metaanalyse von 52 Studien zufolge besteht Lebensgefahr vor allem dann, wenn die Kinder nur noch schwach oder gar nicht schreien und kaum noch Nahrung akzeptieren.
Bei Kindern und Jugendlichen, die an atopischer Dermatitis leiden, ist auch das Risiko für viele psychische Erkrankungen erhöht. Dafür sprechen Ergebnisse einer großen Kohortenstudie auf Basis von US-Patientenakten.
Ob nun Sonogerät, Praxiscomputer oder gar TI-Konnektor: Einfach zum nächsten Wertstoffhof sollten Praxisteams ausgediente Elektrogeräte nicht bringen. Was bei der Entsorgung zu beachten ist. Und wie die Teams sicher sensible Daten auf PC-Festplatte, externem Datenspeicher und TI-Komponenten löschen.