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25.11.2019 | Pädiatrische Vorsorgeuntersuchungen | CME | Ausgabe 12/2019

Monatsschrift Kinderheilkunde 12/2019

Management der Amblyopie im Kindesalter

Grundlagen und aktuelle Standards in Diagnostik und Therapie

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 12/2019
Autoren:
Prof. Dr. Martin M. Nentwich, Dr. Sarah Barthelmeß
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

R. Berner, Dresden
B. Koletzko, München
A. Schuster, Düsseldorf
W. Sperl, Salzburg
Dieser leicht modifizierte Beitrag erschien ursprünglich in der Zeitschrift Der Ophthalmologe 2019, 116:391–404. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00347-019-0876-4. Die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung ist nur einmal möglich.

Zusammenfassung

Bei der Amblyopie handelt es sich um ein entwicklungsbedingtes Defizit des Sehens, das in der sensiblen Phase vollständig oder teilweise reversibel ist. Hauptursachen sind Strabismus und Refraktionsfehler, seltener – dann häufig Ursache einer ausgeprägten Amblyopie – die kongenitale Katarakt. In Deutschland beträgt die Prävalenz ca. 5 % – ein international eher hoher Wert. Der Früherkennung amblyogener Faktoren kommt ein hoher Stellenwert zu. Screeninguntersuchungen wie der Brückner-Test, der im Rahmen der kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt wird, helfen, von Amblyopie bedrohte Kinder zu identifizieren. Nur durch die vollständige augenärztliche Untersuchung können alle Risikofaktoren der Amblyopie sicher erkannt werden. Hierzu gehört die Refraktionsbestimmung nach Gabe von Augentropfen, die den Kindern temporär die Möglichkeit der Akkommodation nehmen. Die Therapie besteht in der Beseitigung der zur Amblyopie führenden Faktoren und der Förderung des amblyopen Auges.

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