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27.10.2017 | Leitthema

Palliative Konzepte beim Endometrium‑, Zervix- und Vulvakarzinom

Zeitschrift:
Der Gynäkologe
Autoren:
PD Dr. Dr. G. J. Bauerschmitz, M. Hellriegel, G. Emons

Zusammenfassung

Hintergrund

Obwohl heutzutage 60−80 % der Patientinnen mit Endometrium‑, Zervix- oder Vulvakarzinom nach leitliniengerechter adjuvanter Therapie als geheilt gelten können, erleiden weiterhin 20−40 % im Verlauf ein Rezidiv oder eine Metastase und werden schließlich an ihrer Krankheit versterben. Durch die anatomisch räumliche Nähe bedingt ähneln sich die spezifischen Komplikationen der einzelnen Karzinome sehr und können höchst belastend für die Patientin und ihre Angehörigen/Pflegenden sein.

Kernaussagen

Darmobstuktion/Obstipation, Fistelbildung, Gefäßarosion, genitale Blutung, Harnstau, Kloakenbildung, Knochenmetastasen, Lymphstau, mediastinale Metastasen, Plexusinfiltration, Ulzera und vaginaler Ausfluss sind typische Komplikationen bzw. Versorgungprobleme bei terminalen gynäkologischen Malignomen und werden hier exemplarisch dargestellt. Ihre Behandlung sollte in der Regel symptomatisch erfolgen; eine ursächliche Herangehensweise belastet die Patientin oft zu sehr. Das palliative Behandlungskonzept sollte sich hierbei stets an der zu erreichenden Lebensqualität oder deren möglicher Steigerung in sorgfältiger Abwägung der durch sie bedingten Morbidität erfolgen.

Schlussfolgerung

Die meisten Komplikationen lassen sich symptomadaptiert therapieren oder soweit lindern, dass eine gute bis befriedigende Lebensqualität erreicht werden kann. Augenmaß und sorgfältige Abwägung gemeinsam mit der Patientin sind notwendig, um nicht über das eigentliche Ziel hinauszuschießen. Wird mit hoher eingegangener Morbidität nur eine geringe Verbesserung erreicht, schadet man der Patientin.

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