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Palliative Schmerztherapie

S3-Leitlinie aktualisiert: Das empfiehlt LONTS 3

Oxycodon-Fläschchen

Die S3-Leitlinie LONTS („Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen“) liegt in ihrer dritten Form vor. Es wurde präzisiert und aktualisiert, etwa bei den potenziellen Indikationen für Opioide, den Kategorien zur Dauer der Opioidtherapie oder bei den Praxiswerkzeugen zur symptomatischen Linderung der Nebenwirkungen. Auch neue Empfehlungen spricht die Leitlinie aus.

Individualisierte und bedürfnisorientierte Schmerztherapie

Differenzialtherapie tumorbedingter Schmerzen mit typischen Opioiden

Medikamentenblister in alten Händen

Während placebokontrollierte Studien keine nennenswerten Differenzen zwischen Wirksamkeit und Verträglichkeit typischer Opioidagonisten belegen, zeigen sich im praktischen Alltag immer wieder deutliche Unterschiede. Diese waren Anlass für eine qualitative Analyse des Behandlungsverlaufs von 16.762 Patienten mit tumorbedingten Schmerzen.

Vorausschauende Willens- und Therapiezielklärungen

Palliativmedizin in Zeiten von COVID-19

Patientenverfügung

In der Coronapandemie ist es besonders wichtig, die Therapieziele von älteren, vorerkrankten – und damit besonders gefährdeten – Menschen bezüglich intensivmedizinischer Interventionen genau zu ergründen. Angesichts eventuell notwendiger Krankenhauseinweisungen ist eine vorausschauende Willensklärung entscheidend. 

Schmerz- und Palliativkongress 2019, Homburg

Die Herausforderungen einer palliativen Geburt

Neuer Inhalt

Steht bei einer Schwangerschaft fest, dass ein Kind schwerkrank geboren wird, gibt es nicht nur die Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs, sondern auch die der "palliativen Geburt". In Berlin existiert ein spezielles Angebot, das Eltern in dieser schwierigen Situation begleitet.

Thesenpapier der DGS zur opioidinduzierten Obstipation

Eine schmerzhafte Nebenwirkung, die sich vermeiden und behandeln lässt

Klotür mit Spinnweben

Die aktuelle PraxisLeitlinie "Opioidinduzierte Obstipation" stellt einen einfachen Behandlungsalgorithmus zu Verfügung, um der Bedeutung des Problems im Alltag gerecht zu werden und Betroffenen wie Therapeuten die Kommunikation zu erleichtern. Die nachfolgenden zehn Thesen fassen wichtige Aspekte der Leitlinie zusammen. 

CME-Fortbildungsartikel

10.06.2020 | COPD in der Hausarztpraxis | Fortbildung | Ausgabe 11/2020

Die palliative Versorgung von COPD-Patienten

Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung leiden im Verlauf ihrer Erkrankung trotz der Ausschöpfung aller spezifischen Behandlungsoptionen häufig unter deutlich alltagseinschränkenden Symptomen. Im folgenden Beitrag möchten wir Ihnen Möglichkeiten an die Hand geben, wie Sie als Ärztin / Arzt zunehmenden Beschwerden begegnen und diese lindern können.

16.05.2019 | Palliative Schmerztherapie | CME | Ausgabe 3/2019

Palliativversorgung von Patienten in Opioidsubstitutionsbehandlung

Menschen mit einer Opioidabhängigkeit erreichen dank Substitutionstherapie in zunehmendem Maße höhere Lebensalter. Daher und wegen der begleitenden Komorbidität treten vermehrt lebenslimitierende Erkrankungen auf. Aufgabe einer Palliativversorgung …

15.11.2018 | Versorgung des Neugeborenen | CME | Ausgabe 12/2018

Perinatale Palliativversorgung

Unter perinataler Palliativversorgung (PPV) versteht man ein aktives Betreuungsangebot an Neugeborene (NG) und ihre Familien nach vor- oder nachgeburtlicher Diagnose einer schweren, unheilbaren und lebensverkürzenden Erkrankung (LVE). Eine PPV …

15.09.2018 | Morbus Parkinson | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 5/2018

CME: Palliativmedizin bei Patienten mit Parkinson-Erkrankungen

Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom benötigen wegen fortschreitender neurologischer Symptome eine spezialisierte neuropalliative Versorgung. Diese Übersicht informiert über Neuropalliative Care und die verschiedenen Phasen und Symptome der fortgeschrittenen Erkrankung sowie mögliche therapeutische Optionen.

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Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

02.06.2020 | COVID-19 | Übersichten | Ausgabe 4/2020 Open Access

Palliativmedizin in Zeiten von COVID-19: Sterbende und trauernde Menschen wie begleiten?

Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), des Bundesverbands Trauerbegleitung (BVT), der Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) und der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)

Patient*innen mit COVID-19 dürfen nicht von ihren Angehörigen besucht werden, in vielen Einrichtungen gelten generelle Besuchsverbote. Bei anderen Schwerstkranken werden notwendige Behandlungsmaßnahmen in Zeiten der Pandemie aufgeschoben. Dabei ist die psychosoziale und spirituelle Begleitung gerade jetzt besonders wichtig. Die Fachgesellschaften gehen darauf in ihren aktuellen Empfehlungen ein.

Autoren:
Urs Münch, Heidi Müller, Teresa Deffner, Andrea von Schmude, Martina Kern, Susanne Kiepke-Ziemes, Univ.-Prof. Dr. Lukas Radbruch

27.05.2020 | Schmerzmedizinische Pharmakotherapie | Fortbildung | Ausgabe 3/2020

Differenzialtherapie tumorbedingter Schmerzen mit typischen Opioiden

Während placebokontrollierte Studien keine nennenswerten Differenzen zwischen Wirksamkeit und Verträglichkeit typischer Opioidagonisten belegen, zeigen sich im praktischen Alltag immer wieder deutliche Unterschiede. Diese waren Anlass für eine qualitative Analyse des Behandlungsverlaufs von 16.762 Patienten mit tumorbedingten Schmerzen.

Autor:
PD Dr. med. Michael A. Überall

06.05.2020 | Nackenschmerz | Übersichten | Ausgabe 3/2020

S3-Leitlinie aktualisiert: Das empfiehlt LONTS 3

Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen

Die S3-Leitlinie LONTS („Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen“) liegt in ihrer dritten Form vor. Es wurde präzisiert und aktualisiert, etwa bei den potenziellen Indikationen für Opioide, den Kategorien zur Dauer der Opioidtherapie oder bei den Praxiswerkzeugen zur symptomatischen Linderung der Nebenwirkungen. Auch neue Empfehlungen spricht die Leitlinie aus.

Autoren:
Prof. Dr. med. Winfried Häuser, Frietjof Bock, Michael Hüppe, Monika Nothacker, Heike Norda, Lukas Radbruch, Marcus Schiltenwolf, Matthias Schuler, Thomas Tölle, Annika Viniol, Frank Petzke, Koautoren für die Konsensusgruppe der 2. Aktualisierung der S3-Leitlinie LONTS

15.11.2019 | Schmerzmedizinische Pharmakotherapie | Fortbildung | Ausgabe 6/2019

Der Preis ist heiß — gerade weil ihn keiner so genau weiß!

Bei der Verordnung von Leistungen sollen sich Ärzte am Gebot der Wirtschaftlichkeit orientieren – gerade bei Cannabis ist das aber leichter gesagt als getan. Welche Form ist tatsächlich die günstigste? Ein Versuch, Ordnung in den Dschungel der zahlreichen Darreichungsformen und Wirkstoffarten zu bringen. 

Autoren:
PD Dr. med. Michael A. Überall, Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Tanya Makarova

30.09.2019 | Palliativmedizin | DGS | Ausgabe 5/2019

„Der muss doch was essen...“ Doch haben Sterbende Hunger?

Verzichten Sterbende auf Nahrung und Flüssigkeit, kann das für Angehörige und Behandler eine belastende Situation werden. Vielfach wird gefordert, den Patienten nicht „verhungern zu lassen“. Doch haben Sterbende überhaupt Hunger?

Autor:
Norbert Schürmann

20.09.2019 | Cannabinoide | Schwerpunkt | Ausgabe 5/2019

Ein Positionspapier zu medizinischem Cannabis und cannabisbasierten Medikamenten in der Schmerzmedizin

Seit März 2017 ist die Verordnung von medizinischem Cannabis auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung nach Genehmigung durch den medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) möglich. Chronische Schmerzen sind dabei die häufigste Indikation …

Autoren:
Prof. Dr. Frank Petzke, Matthias Karst, Knud Gastmeier, Lukas Radbruch, Eva Steffen, Winfried Häuser, Ad-hoc-Kommission der Deutschen Schmerzgesellschaft „Cannabis in der Medizin“

28.08.2019 | Palliative Schmerztherapie | Originalien | Ausgabe 6/2019

Apotheker auf Palliativstation als Dauereinrichtung?

In Deutschland gibt es bisher nur wenige Ansätze zur Integration eines Apothekers in das palliativmedizinische Behandlungsteam. Dies allerdings würde durchaus Sinn machen, wie die Daten einer prospektiven Studie auf Basis eines einjährigen Projektzeitraumes zeigen. Im Fokus: Die Auswirkung auf Arzneimitteltherapie und Therapiekosten.

Autoren:
Dr. rer. nat. Carolin Wolf, Prof. Dr. phil. nat. Frank Dörje, Dr. med. Carsten Klein, Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe

24.06.2019 | Pankreaskarzinom | Gastroonkologie | Ausgabe 3/2019

Aktuelle Strategien für die palliative Sequenztherapie

Eine operative Resektion in kurativer Intention kommt nur bei weniger als 20 % der Patienten mit einem Pankreaskarzinom infrage. Neue Standardtherapien in der palliativen Erstlinienbehandlung eröffnen erstmals die Chance, sequenzielle Therapiealgorithmen zu entwickeln.

Autoren:
Dr. med. Alica K. Beutel, Dr. med. univ. Lukas Perkhofer, Prof. Dr. med. Thomas T. W. Seufferlein

11.06.2019 | Schmerzmedizinische Pharmakotherapie | Leitthema | Ausgabe 7/2019

So verordnen Sie Cannabis auf Rezept

Wussten Sie, dass die Angabe „Cannabisblüten“ oder „Cannabis flos“ auf dem Betäubungsmittelrezept nicht ausreicht – und warum? Dieser Leitfaden macht Sie fit für die Verordnung von Cannabis in der Praxis, angefangen bei der Entscheidung: Welches Produkt hat die richtige Wirkung für den einzelnen Patienten?

Autoren:
Dr. Andreas Kiefer, Dr. Christiane Eckert-Lill, Dr. Daniela Bussick, Dr. Michael Hörnig, Dr. Holger Reimann

10.06.2019 | Onkologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG . SCHWERPUNKT | Ausgabe 11/2019

Palliativmedizin: Was für wen?

Früher wurden Patienten von der „Wiege bis zur Bahre“ von ihrem Hausarzt alleine betreut. Heute ist die Betreuung am Lebensende aufgrund der besonderen Anforderungen an eine umfassende palliativmedizinische Versorgung komplexer, umfangreicher und spezialisierter geworden. Was bedeutet das für den Hausarzt?

Autor:
Dr. med. Thomas Joist
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2019 | Gynäkologische Onkologie | OriginalPaper | Buchkapitel

Medikamentöse Schmerztherapie

Schmerz ist eines der häufigsten Symptome im Rahmen von Tumorerkrankungen. 70–90 % von an Tumorleiden erkrankten Patienten werden im Laufe ihrer Erkrankung mit diesem sehr belastenden Symptom konfrontiert. In der Behandlung von Tumorerkrankungen …

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